Zweigelt Reserve, 2007, Zantho

Kräftiges Granat, etwas hellere Reflexe. In der Nase sehr dicht und fruchtig, Kirsche, etwas Zwetschke, Gewürze. Am Gaumen wieder fruchtig, Kirsche, Zwetschke, auch Feige, kraftstrotzdend und dicht, sehr druckvoll, gegen Schluss auch rote Beeren, reichhaltig, schön integrierte Taninne, breit und lang.

 

Zantho

Zantho: Thomas Gratzer, Wolfgang Peck, Josef Umathum

Gott sein Dank habe ich noch die eine oder andere Flasche davon. Denn ich denke, man sollte ihn einfach noch etwas liegen lassen. Er ist dermassen reichhaltig, fast möchte man sagen kraftstrotzend, dass er einfach danach verlangt noch ein wenig reifen zu können um die Unmenge an Inhaltsstoffen noch besser zu integrieren. Also alles in allem, ein schöner, was sag ich, ein kraftvoller Wein. Und durchaus noch mit Potential. Kaufempfehlung, ja, auf jeden Fall. Er kostet zwischen € 13,- und € 15,- und ist auch in den grossen Interspar-Vinotheken zu bekommen, zumindest die aktuellen Jahrgänge. Vier Spirits, ganz klar, und in einigen Jahren wohl fünf.

Zantho ist ein Gemeinschaftsprojekt dreier bekannter Herren: Thomas Gratzer, Wolfgang Peck, Josef Umathum. Auf ihrer Fahne steht ein hoher qualitativer Anspruch und letztlich gibt ihnen das Produkt recht. Über 50 % der Produktion geht ins Ausland aber auch hier in Österreich ist der Name inzwischen durchaus ein Begriff. Ein Name übrigens, der sich von einem alten Wort für Andau, den Heimatort des Projektes, ableitet. Weitereführende Informationen über viele passende österreichische Weine finden sich hier.

verkostet, am 27.8.2011

Foto: Zantho

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