Heideboden weiss, 2008, Anita und Hans Nittnaus

Nittnaus, Mittagspause

Hans Nittnaus, Mittagspause

Im Glas kräftiges Grüngelb. In der Nase etwas Apfel, gelbe und weisse Früchte. Am Gaumen sehr stoffig, kräftige Säure, wieder feine weisse und gelbe Früchte, sehr burgundisch, nicht unkomplex, etwas Apfel gegen Schluß, mittelbreit, mittellange im Ausklang.

Er hätte wohl auch noch etwas Zeit um zu liegen und reifer zu werden.Gar nicht schlecht, er umspielt den Gaumen wie eben genau ein schöner Burgunder. Aber aber auch nicht ganz herausragend, eher ein guter, schöner Alltagswein. Und wahrscheinlich will er auch genau das sein und kein Jota mehr. Kaufempfehlung, ja durchaus. Die drei Spirits hat er sich redlich verdient. Ein Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder, der die burgundische Tradition des Heidebodens weiter trägt.

Nur aus Erde, Sonne, Luft und Wasser sollen die Weine bestehen. Das ist das Credo, das sich Hans Nittnaus und einige andere auf die Fahne ihres Vereins Respect geschrieben haben. Und das ist auch das Credo, das der Wein aus dem Hause Nittnaus vor sich her trägt. Die Natur Natur sein lassen und nach biodynamischen Prinzipien Weinbau zu betreiben. Punkt. Seit 1927 besteht das Weingut und umfasst gegenwärtig etwa 35 ha Weingärten, die gut 90% Rotwein und etwas Weissen bergen und das Verkosterherz immer wieder höher schlagen lassen. Mit Recht.

verkostet am 4.5.2012

Bild: Nittnaus.

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