Weingut des Monats: Rabl

Rabl, Langenlois, österreichGemeinsam mit unserwein.at küren wir auch dieses Monat wieder ein Weingut des Monats. Und dieses Mal ist es – Achtung, Trommelwirbel und Tusch: The winner is: Das Weingut Rabl aus Langenlois.

Seit 1986 arbeitet Rudolf Rabl jun. im Familienbetrieb. und von da an ermöglichte die vereinte Kraft von Vater Rudolf Rabl sen. und Sohn die Expansion des Weingutes von anfangs 20 ha auf heute 80 ha Rebfläche – alle im Eigenbesitz. Der Familienbetrieb zählt damit zu den Großen in der heimischen Weinszene. Übrigens wurde das Weingut bereits 1750 urkundlich erwähnt. So viel zur Tradition, die in einem österreichischen Traditionsweingut nicht fehlen darf.

Die hohe Qualität der Rabl’schen Weine ist Resultat des Zusammenspiels mehrerer Faktoren. Zunächst sind da einige der besten Lagen um Langenlois zu nennen, die bewirtschaftet werden. Die Urgesteinsrieden Schenkenbichl, Käferberg, Steinmassl, Steinhaus – gehören ebenso dazu, wie die Lösslagen Spiegel und Kittmannsberg.

Guter Boden für optimale Weine
Diese Voraussetzungen braucht es, um geeignetes Traubenmaterial für die mit dem Begriff „Vinum Optimum“ geschmückte Qualitätslinie zu erhalten, wobei die Bezeichnung grundsätzlich nur für die besten Trauben aus den besten Weingärten steht. Vornehmlich betrifft das die Sorten Grüner Veltliner, Riesling und Zweigelt aus alten Rebanlagen, wie sie beispielsweise im Schenkenbichl stehen.
Es gibt aber fallweise auch andere Weine, dieser Kategorie, meist aus jüngeren Anlagen stammend. Dann arbeitet das Team so, wie es den Belangen eines alten Weingartens entspricht. Mit dieser etwas kryptisch anmutenden Aussage ist nichts anderes gemeint als extreme Traubenreduktion, durch penible händischer Auslese.

Im Vordergrund steht aber immer die Eigenständigkeit des Weinstocks. Der ist, von seiner Anlage her, ein Busch und keine Zierpflanze, die man so behandeln würde wie Spalierobst. Ergo muss nicht jeder Weinstock dem anderen gleichen. Weinstöcke sind Individualisten.

Die Philosophie im Weinkeller
Im Keller des Weingutes finden wir die Begriffe Spontangärung und langer Maischekontakt. Das heißt auch, es wird nicht zu kalt, bei 20 bis 21°C vergoren, und die Gärdauer liegt zwischen 8 Wochen und 4 Monaten. Was wiederum bewirkt, dass die Enzyme aus Fruchtfleisch und Schalen mehr Extrakte und Aromastoffe auslösen können. Nur so kann man große Weine machen, davon sind die Rabls überzeugt. Und der Erfolg gibt ihnen recht.

Internationale Erfolge
Die Liebe zur Natur, die ökologische Weingartenarbeit, und das Wissen um die fachgerechte Verarbeitung sorgen für eine ausgezeichnete Qualität der verschiedenen Weinsorten. Für dieses Engagement durfte der Familienbetrieb in den letzten Jahren zahlreiche nationale und internationale Erfolge einfahren.

Text: userwein.at/Klösch
Bild: Rabl

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