Was kochen wir heute? Nussfocaccia!

NussfocacciaEin Foccacia ist eine Art Fladenbrot und wird nicht nur in Italien gerne zum Wein serviert. Als leichte Beilage wird der Brotteig mit Knoblauch, Olivenöl, Kräutern, Zwiebel und Nüssen belegt und anschließend kurz im Ofen aufgebacken. Der Teig ist ein pikanter Germteig, vergleichbar mit dem einer Pizza, welcher beim Backen wunderbar aufgeht und einen lockeren luftigen Teig voraussetzt. Focaccia kann man auch mit einem anderen Belag backen, beispielsweise wie hier (http://www.aufgetischt.net/rezept/focaccia/) mit Tomaten, Rucola und Prosciutto.

Die Zutaten für die Nussfocaccia

300 gramm Mehl (glatt)
200 ml Wasser (lauwarm)
20 gramm Hefe (Trockenhefe)
1 1/2 TL Zucker
1 TL Salz
2 EL Olivenöl
1 Prise Mehl (für die Arbeitsfläche) Zwiebel
Nüsse, Knoblauch, Meersalz

Und so geht’s:
Zuerst wird das Mehl und die Trockenhefe in eine Germteigschüssel gegeben. Anschließend wird eine Prise Salz, das Olivenöl und lauwarmes Wasser hinzugegeben und die Masse gut geknetet. Nun muss dem Teig etwas Ruhe gegönnt werden, damit der Germ schön aufgehen kann. Dazu wird die Schüssel abgedeckt und nur ein kleiner Spalt für etwas Luft gelassen. Nach ca. 1,5 – 2 Stunden kann der Teig weiter verarbeitet werden.

Dazu wird die Teilkugel in ca. 4 gleich große Stücke zerteilt und anschließend mit einem Teilroller flach ausgerollt. Der Focaccia Teig wird anschließend mit Olivenöl, Knoblauch, Mehrsalz und Gewürzen bestrichen. Abschließend noch ein paar Zwiebelringe und eine Hand voll Nüsse verteilen und ab damit in den Ofen.

Die Focaccia Teiglinge werden bei ca. 300 – 350 Grad Celsius für ca. 10 Minuten aufgebacken. Der Teig ist nach dieser Zeit außen schön cross, damit man die einzelnen Stücke schön nehmen kann und innen ist der Teig noch immer schön fluffig weich.

Natürlich kann man die Zutaten auch variieren und statt den Zwiebeln und Nüssen eine eigene Focaccia Kreation erfinden. Je nachdem welche Zutaten gerade Saison haben oder worauf man selbst Lust hat.

Zur Focaccia passt perfekt ein Glas eines kräftigen Rotweines, beispielsweise einem Le Difese, ein Merlot Mitico oder Governo Toscana. Es kann natürlich auch ein kräftiger österreichischer Rotwein, wie etwa ein Blauburger oder Blaufränkischer sein.

Unser Autor Florian Hieß ist der Mann am Grill und Smoker und fühlt sich bei Temperaturen zwischen 100 und 200 Grad am Wohlsten. Auf www.aufgetischt.net (http://www.aufgetischt.net) teilen er und seine Frau ihre Erfahrungen beim gemeinsamen Kochen und es entstehen wunderbare Rezepte daraus.

Text und Bild: Florian Hieß

 

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