Urlaubsstimmung in Tirol. Schnee wäre gut.

Tirol ohne Schnee. 2016. Foto Frank BauerDas tou­ris­ti­sche Ge­schäft wäh­rend der Weih­nachts­fe­rien ver­läuft groß­teils zu­frie­den stel­lend, hat ein Rund­ruf un­ter meh­re­ren Ti­ro­ler Re­gio­nen ge­zeigt. Dank der in­ten­si­ven Ar­beit, viel­fäl­ti­ger An­ge­bote ab­seits der Piste und reich­lich Sonne ist die Stim­mung un­ter den Gäs­ten gut. Was fehlt, ist die Win­ter­stim­mung. Schnee­fall ist da­her der größte Wunsch von Ti­rols Tou­ris­ti­kern für das neue Jahr.

Der Win­ter­start ist an­ge­sichts mil­der Tem­pe­ra­tu­ren und aus­blei­ben­den Schnee­falls kein leich­ter für Ti­rols Tou­ris­ti­ker. Den­noch: Bei den be­frag­ten Re­gio­nen zei­gen sich ins­be­son­dere die hö­her ge­le­ge­nen Ge­biete mit Ge­schäft und Bu­chungs­lage wäh­rend der Weih­nachts­fe­rien groß­teils zu­frie­den. In tie­fer ge­le­ge­nen Re­gio­nen ist es hin­ge­gen schwie­ri­ger, an das Ni­veau der Vor­jahre an­zu­knüp­fen. „Dort ist die große Her­aus­for­de­rung, die po­ten­zi­el­len Gäste zu über­zeu­gen, dass es an­ge­sichts der Wit­te­rungs­be­din­gun­gen gut zum Ski­fah­ren geht“, weiß Mi­chael Brandl von der Ti­rol Wer­bung. Viele Men­schen wür­den schlicht­weg nicht glau­ben, dass die Ver­hält­nisse zum Ski­fah­ren ein­la­den und selbst zahl­rei­che Tal­ab­fahr­ten ge­öff­net seien. „Ti­rols Seil­bahn­un­ter­neh­men ha­ben dank in­ten­si­ver Ar­beit und tech­ni­scher Be­schnei­ung vie­ler­or­ten wirk­lich gute Be­din­gun­gen ge­schaf­fen. Die In­ves­ti­tio­nen der ver­gan­ge­nen Jahre ha­ben sich ge­lohnt“, so Brandl. Ak­tu­ell ha­ben 56 von 78 Ti­ro­ler Ski­ge­bie­ten ge­öff­net.

Ski­fah­ren plus“
Auch wenn wei­ter­hin mehr als 80 Pro­zent der Ti­ro­ler Win­ter­gäste zum Ski­fah­ren kom­men, wer­den An­ge­bote zu­sätz­lich zum Pis­ten­er­leb­nis im­mer wich­ti­ger und sind in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich ge­wach­sen. Das macht sich be­zahlt: „Es gilt das Motto ‚Ski­fah­ren plus‘. Die Gäste le­gen ver­mehrt Wert auf An­ge­bote wie Ku­li­na­rik, Well­ness oder Win­ter­wan­dern“, er­klärt Brandl. „Ge­rade wäh­rend der Weih­nachts­fe­rien kom­men die Gäste nicht aus­schließ­lich zum Ski­fah­ren. Sie wol­len diese be­son­dere Zeit in den Ber­gen ver­brin­gen, den Gäs­ten geht es letzt­lich um ein Ber­g­er­leb­nis. Ge­nuss steht in vie­len Fäl­len im Vor­der­grund.“

Schnee­fall wäre wich­tig
Nach den Fe­rien rü­cke dann wie­der der Win­ter­sport in den Mit­tel­punkt. Da­für wün­schen sich die Re­gio­nen uni­sono Schnee. „Am bes­ten wäre ein Win­ter­ein­bruch auch auf den wich­tigs­ten eu­ro­päi­schen Märk­ten. Das wäre au­ßer­dem ein wich­ti­ger Im­puls für das stark ge­wach­sene Seg­ment der Kurz­ent­schlos­se­nen aus dem Nah­raum“, so Brandl. Die kurz­fris­ti­gen An­fra­gen sind in den Re­gio­nen auf­grund der feh­len­den Win­ter­stim­mung bis­her näm­lich ver­hal­ten. Da­bei hat das dau­er­hafte Schön­wet­ter auch sein Gu­tes: Die Stim­mung der Ti­rol-Ur­lau­ber ist laut Rück­mel­dung aus den Re­gio­nen durch­wegs po­si­tiv.

Quelle: APA
Bild: ti­rol Wer­bung, Frank Bauer

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