Smoothies – gar nicht so unschuldig

Den höchsten Zuckergehalt haben die offenen Smoothies der Fast-Food Ketten Burger King und McDonalds. Mit fast 79 Gramm pro 100 ml trinken KonsumentInnen zum Fruchtmark auch 20 Stück Würfelzucker mit. Überraschend ist, dass selbst Gemüse-Smoothies keine Garantie für einen geringeren Zuckerwert sind. Der grüne Smoothie von Merkur, der aus Kohl, Gurke, Vorgerlsalat und Spinat gemixt wird, beinhaltet noch immer zwölf Stück Würfelzucker.

Wer im Supermarkt zu bereits verpackten Smoothies im Regal greift, sollte auch genau auf die Zusammensetzung achten. Eine kleine Flasche der Marke „Spar enjoy“ oder ein innocent-Smoothie kann je nach Geschmacksrichtung bis zu zehn Stück Würfelzucker enthalten. Der Inhalt bestimmt auch den Preis. Bei den getesteten Smoothies liegen die Preisunterschiede zwischen 0,36 Euro und 1,14 Euro pro 100 ml. Der Preis hängt zum Teil von der Zusammensetzung und dem Fruchtanteil ab. „Auch wenn kein Zucker zugesetzt wird, enthalten Smoothies große Mengen an Zucker und sättigen nur kurzfristig. Am gesündesten und günstigsten ist noch immer saisonales Obst und Gemüse“, empfiehlt Manfred Neubauer, Konsumentenexperte in der AKNÖ.

Text: Apa/Kathrin Bürger
Bild: Dörte Huth/ pixelio.de

One comment on “Smoothies – gar nicht so unschuldig

  1. Erster Tester on said:

    Wow! Wusste ich nicht!

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