Sauvignon Blanc, 2011, Hermann Fink

Hermann 'Fink, GroßhöfleinIm Glas helles Gold, leichter Grünstich. In der Nase Paprikaduft, Pfeffer, helle exotische Früchte, Melone, im Gesamten eher zurückhaltend. Am Gaumen etwas Exotik, auch Marille, Paprika ist wieder spürbar, harmonisch und durchgängig. Mittelbreit. Mittellang bis lang.

Schön harmonisch und auch schon reif aber auch ziemlich zurückhaltend, dieser Sauvignon. Ein netter, gefälliger aber auch nicht sehr aufregender Zeitgenosse, den wir da im Glas haben. Die Verkosterrunde hat dafür zwei Spritis über. Eine Kaufempfehlung? Hm, ja, warum nicht, er ist sauber und fein – wir hatten aber auch schon besseres aus dem Hause Fink.

Hermann Fink ist einer der wenigen Winzer, die ihr Hobby erfolgreich zum Beruf machen konnten. Der Betrieb macht heute etwas über 6 ha, womit man gut im österreichischen Durchschnitt liegt. Das Sortiment ist vielseitig, vor allem die Dessertweine sind ein Aushängeschild des Familienbetriebes, der immer wieder durch gut und hervorragende Bewertungen und eine angenehmes Preis-Leistungs-Verhältnis auffällt.

Verkostet, am 17.8.2013
Bild: Fink

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