Sankt Laurent, 1996, Rolf Pretterebner

PressePretterebner

Mitteldunkles Bordeauxrot, mit orange-rötlichen Reflexen. In der Nase saftig, dezent stahlig, schwarze Kirsche, ein wenig Waldbeerenduft mit einem Hauch von Teeblättern; erdig – subtil. Am Gaumen zunächst filigran, dann gut strukturiert mit schönem Fruchtkörper; erstaunlich lebendig. Im Abgang sehr gut ausgewogen, mit angenehmer, nicht zu deftiger Fülle. Würzig bis zum Ende mit ansprechendem Nachklang. Der Wein … [weiterlesen]

Spargel und Wein. Gaumenfunken.

Spargel und Wein

Die Sonne strahlt wieder wärmer und nährt die sprießenden Vorboten des Frühlings. Mit diesen zieht bald auch ein Füllhorn lukullischer Freuden ins Land, darunter das kulinarische Highlight der Saison: der Spargel. Auf dem Teller ein Tausendsassa par excellence, findet er seine geschmackliche Vollendung in Begleitung passender österreichischer Qualitätsweine. Gute Figur auf dem kulinarischen Parkett Was … [weiterlesen]

Sankt Laurent, 2009, Hermenegild Mang

Wachau, Weissenkirchen, Mang

Im Glas dunkles karmesinrot, deutlicher Wasserrand. In der Nase Vanille, Tabak, Powidl, dunkle Waldbeeren und Schlehen, mit Luft dunkler Espresso, Brombeeren und Weichsel, Anflüge grüner Noten, etwas Kandis. Am Gaumen viel süße Vanille, Kaffee, mit Luft auch Weichsel und Brombeere, cremig und geschmeidig aber noch nicht ganz harmonisch, leicht raue Tannine, lang im Mund. Auf … [weiterlesen]

Sankt Laurent Römerstein, 2009, Franz Lentsch, Vol 2

Franz Lentsch

Im Glas purpurfarben, rubinrote Reflexe. In der Nase viel Cassis und rote Waldbeeren, Zwetschkenröster, schwarzer Tee, dunkler Milchkaffee, ein Anflug von Schärfe. Am Gaumen zuerst kraftvoll mit roten Waldbeeren, Cassis, mit Luft immer milder und schmelzig, Milchkaffee, Weichsel, tabakige Züge, etwas Chili am Schluss, mittellang. Vielleicht ist er nicht ganz homogen, nicht ganz so ruhig … [weiterlesen]

Sankt Laurent Römerstein, 2009, Franz Lentsch

Franz Lentsch

Optisch sehr dich, dunkelrot, fast schwarz mit noch dünklerem Kern, sichtbarer Wasserrand. In der Nase Hollerkoch, schwarzer Tee, süsses Beerenkonfit, sehr einladend, etwas Kaffee. Am Gaumen wieder viel Hollerkoch, rote Beeren, Kaffee, schmeckt wie er riecht, Orangenzesten, fein schmelzige Tanine, dunkler Buttertoast gegen schluss. Mittellang. Da soll noch einer sagen, gute Weine müssen teuer sein. … [weiterlesen]

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