Rubin Carnuntum, 2009, Trapl

Trappl, CarnuntumIm Glas dunkles volles Rot. In der Nase zuerst grüne noch unreife Haselnüsse, dann mehr Frucht, Weichsel, etwas Kirsche, nasses Laub, Milchschokolade, dunkle Würze. Am Gaumen Weichsel und dunkle fette Herzkirsche, etwas Zwetschke, darunter dunkle Würze, dunkle Milchschokolade, süßes rotes Beerenkonfit, dunkler Espresso. nicht zu breit, mittellang.

Sehr ausdrucksstark, Herr Trappl. Mit seinen vier Spirits übertrifft dieser Kollege so manches, das in den letzten Wochen mein Glas benetzen durfte. Sehr schön. Und ich kann hier wieder einmal eine sehr überzeugte Kaufempfehlung aussprechen. Die Kosten sind überschaubar und liegen bei € 12,- bis € 15,-.

Das junge Johannes Trapl in Stixneusiedl im Carnuntum zeigt uns hier mit aller Kraft, was österreichische Weine können. Die steinigen Kalk- und Lehmböden in Verbindung mit dem pannonischen Klima bieten die besten Voraussetzungen für sehr eigenständige, konsequent dem Terroirgedanken verpflichtete Produkte, die sich ihre Ursprünglichkeit und Trinkfreudigkeit absolut erhalten haben. Seit dem Jahr 2000 führt der junge und innovative Winzer das elterliche Weingut. Inzwischen ist die Anbaufläche auf über 7 ha angewachsen und die Produkte haben sich zu Paradeschiffen des Carnuntum entwickelt.

Verkostet, am 12.112.2012

Bild: Trapl

 

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