Rossese, 2011, Bruna

Francesca Bruna, Rossese, Ligurien, Italien

Im Glas klares hellerers Rot, purpurne Reflexe. In der Nase rote Waldbeeren, florale Noten, mit Luft auch Erdbeere, Bittermandel. Am Gaumen rote Waldbeere und etwas Marzipan, kühl saftig, mineralisch, auch fruchtig aber nicht breit, fast feenhaft elegant, deutet die Frucht nur an, eher schlank, mittellang. Im Nachhall mineralisch salzig.

Rosé zur Abwechslung! Und ein interessanter, ganz eigener Stil: Elegant-schlank, wunderbar saftig, mineralisch und doch fruchtig. Trinken sie ihn jung, im Moment passt er perfekt. Und nicht warm werden lassen, kühl geniessen. Ja, der junge Herr macht durchaus Spass. Meist bin ich ja ein Fan der reiferen Kaliber, hier muss ich mein Bild zurechtrücken. Solche Weine sind in jedem Fall etwas ganz Besonderes! Meine Bitte: Dürfen wir bitte öfter so etwas im Glas haben? Und der Begriff Terrassenwein ist vielleicht gar nicht so unpassend. 🙂 Der Rossese ist für die Region Ligurien, speziell Imperia, eine sehr typische und autochthone Sorte. Er ist eine rote Sorte, die aber so hell ist, dass sie in die Kategorie Rosé fällt. Und Francesca Bruna ist damit ein feiner Terrassenwein und sicher auch gut passender Speisenbegleiter gelungen. Und die Verkosterrunde hat drei Sterne dafür übrig – ich hätte ja mehr gegeben.

Mehr über Francesca Bruna hier.

Verkostet, am 31.8.2012

Bild: Bruna

 

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