Riesling Steiger, 2011, Josef Fischer

Josef Fischer, WachauIm Glas grüngold. In der Nase frisch mit grünem Apfel und Weingartenpfirisch, etwas Blütenhonig, reife Zitrone. Am Gaumen harmonisch und mundfüllend, etwas Pfirsich und Steinobst, Orangentöne, fein gespannter Säurebogen mit Zitrustouch, Mineralik gegen Schluß, elegant. Recht lang im Mund mit einem guten Schuss Mineralik.

Sehr fein, dieser Gruß aus der Wachau. Das rechte Donauufer lässt schön grüßen – und erinnert uns wieder einmal daran, was dort für feine Weine entstehen. Besonders von der jungen nachkommenden Generation gibt es da viel zu kosten. Die Verkosterrunde vergibt fette vier Spirits, mit Option auf mehr, denn Potential hat dieser Kollege hier ganz sicher! Und ja, kaufen Sie ihn. Und dann setzen Sie sich davor und warten noch ein wenig ab, er wird nur noch besser. Besten Dank, Herr Fischer!

Josef Fischer, der junge Nachwuchswinzer aus der Wachau. Dort in Rossatz, am rechten Donauufer bearbeitet er auf einem alten Familienweinhof etwa 9 ha Weingärten. Ein Winzer der neuen Wachauer Generation, ein leidenschaftlicher Weinmacher, der mit einigen anderen daran arbeitet, den Ruf der rechten Donauseite weiter zu festigen und dem ihrer etwas prominenteren linken Schwester anzugleichen. Und auch ein junger Kosmopolit, der seine Lehrjahre in Neuseeland und Australien verbracht hat. Die Weinpresse hat ihn besucht, lesen sie hier sein Portrait.

Verkostet, am 17.8.2013
Bild: Fischer

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