Riesling Smaragd Steiger, 2010, Josef Fischer

Josef Fischer, WachauIn der Nase mittleres Goldgrün. In der Nase zart nach Marille, Buttermilch, mineralische Töne, frischer Apfel. Am Gaumen noch etwas unharmonisch, sehr kräftige etwas spitze Säure, Steinobstnoten, dunkle Kräuternoten darunter, mittelbreit bis breit, mittellang.

Steiger ist eine der besten Lagen in Rossatz, in der Wachau am Südufer der Donau. Von dort kommen meist interessante und variantenreiche Weine, entwicklungsfähig und mit Potential ausgestattet. Die Verkosterrunde hat für diesen sicher grundsätzlich interessanten Kollegen im Moment eher das Prädikat „unspektakulär“ gefunden. Die Säure wirkt noch sehr hart, unzweifelhaft ist er dicht und hat auch recht gute Aussichten, die er aber erst in einiger Zeit zeigen und ausspielen wird. Man diskutiert über die Sternevergabe, zwei Spirits sind das gefundene Mittel und wenn man ihn im Moment kauft, dann sollte man ihn auf jeden Fall einlagern. Einlagern, warten und erst in Monaten, ja vielleicht Jahren die nächste Flasche öffnen. Momentan gibt es nicht viel zu vermelden, von dieser Flasche.

Josef Fischer hat 2010 den Betrieb des Vaters übernommen und  gleich mit seinem ersten Jahrgang den Salon Österreich gewonnen. Der Weinbaubetrieb liegt in Rossatz, in der Wachau, am südlichen Donauufer. Seine Lehrjahre hat der junge, dynamische Weinmacher in Deutschland, in Neuseeland und Australien bestritten. Nun legt er seine dort gemachten Erfahrungen erfolgreich auf die heimischen Gegebenheiten um. Wir ha­ben ihn be­sucht und mit ihm gesprochen. Hier können Sie sein Portrait lesen.

Ver­kos­tet am 1.12.2012
Bild: Fischer

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