Riesling Smaragd Goldberg, 2011, Frischengruber

FrischengruberIm Glas helles Gold, goldgelbe Reflexe. In der Nase roter Apfel, auch Birne und mit Luft zusehends mehr Marille, darunter etwas Kräuterwürze. Am Gaumen würzig und sehr trinkig, Mango und Ananas, Zitrone, darunter helle Würze, salzig, aus einem Stück und zunehmend homogen, mittellang.

Die Verkosterrunde ist etwas uneins wegen dieses Kameraden im Glas. Von nicht aussagekräftig bis sehr fein und cool!, da ist ein ganzes Spektrum von Meinungen dabei und das spiegelt sich auch in den drei Sternen, die hier letztendlich vergeben werden. Und abgesehen davon wird für diesen recht fruchtig-würzigen Speisenbegleiter durchaus eine Kaufempfehlung ausgesprochen. Er wird auch bald trinkreif sein, schon jetzt zeigt er einen schönen Ausblick auf sein kommendes Aromenportfolio.

Auf gut 10 ha Weingärten wird in der Weingärtnerei Frischengruber in erster Linie Grüner Veltliner und Riesling produziert. Ganz im Sinne der Wachau, deren Hauptsorten das ja unzweifelhaft sind. Die Familie Frischengruber ist, ganz im Geist der rechten Donauseite der Wachau, auf einer Art Überholspur unterwegs. Viel Qualität, viel Geschmack, viel Gespür, viel Handwerk, Geduld und Aufmerksamkeit. Diese Komponenten verhelfen den Dreien Jahr für Jahr immer wieder zu feinen Gewächsen. Noch einmal, bitte mehr davon.

Verkostet, am 12.3.2014
Bild: Frischengruber

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