Pinot Noir Reserve, 2005, Gerhard Markowitsch

Gerhard MarkowitschHelles Purpur mit dunklem fast schwarzem Kern, hellrote Reflexe, klarer Wasserrand. In der Nase Erdbeernoten, balsamische Aromen, schwarzer Tee, rote Beeren, etwas Orange, Am Gaumen macht er aber leider auch mit viel Luft kaum auf, dunkle erdige Töne, Teerig, etwas Erdbeere, wenig Frucht, schwarzer Tee, nicht sehr breit und auch nicht sehr lang.

Etwas Schade, wir hätten uns mehr davon erhofft, aber das liegt wohl auch ein bisschen am Jahrgang, der ja jetzt nicht gerade ein Paradejahrgang ist. Etwas mehr Frucht wäre schön. Aber – neue Flasche neues Glück. Hier sind es nicht mehr als zwei Spirits für uns.

Bei Gerhard Markowitsch reden wir allerdings über einen der Fünf-Sterne-Winzer Österreichs – bildlich gesprochen, denn manch österreichisches Verkostungsmagazin gesteht ihm die nicht wirklich zu. Im Carnuntum ist er allerdings eine der Großen. Und seine Art Weine hat durchaus etwas besonderes. Zitat:  Es sind die Entscheidungen aus dem Inneren, die zum Erfolg führen: Spontanität, Experimentier-freude, Neugier, Talent. Das klingt doch durchaus spannend – und so sind meist auch seine Weine. Finde ich.

Vverkostet, am 10.8.2012

Foto: Gerd Kressl, Markowitsch

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