Neue alte Biersorten beim Gablitzer.

Neue alte Sorten. Privatbrauerei Gablitzer.Die Gablitzer Privatbrauerei startet mit einem neuen Produkt in die Zukunft und blickte dafür in die Vergangenheit. Ab sofort braut Markus Führer das „Hütteldorfer Bräu“ und beliefert damit exklusiv die beiden Penzinger Traditionsbetriebe Prilisauer und Peschta. Damit lässt Führer eine 300 Jahre alte Tradition wiederaufleben.

Es begann Mitte Dezember 2015. Seither wird in der Gablitzer Privatbrauerei eifrig an einem neuen Produkt gearbeitet. Nun ist es fertig, das „Hütteldorfer Bräu“, das Markus Führer mit seiner Gablitzer Privatbrauerei ab sofort exklusiv an die beiden Hütteldorfer Traditionsgastwirte Prilisauer und Peschta ausliefert. Und damit lässt er eine bereits 300 Jahre alte Tradition wiederaufleben. Denn gleich nachdem die ALTE Gablitzer Brauerei 1714 ihre Ausfuhrbewilligung nach Wien erhielt, startete die Versorgung der Penzinger Wirte mit dem edlen Gerstensaft. Das „Hütteldorfer Bräu“ gibt es aber auch in der 0,33l-Flasche im Retrodesign.

In einigen Gesprächen und Verkostungsrunden mit den beiden Wirten Herman Prilisauer und Thomas Peschta wurde die Idee geboren, ein eigenes Bier für die Traditionsgasthäuser zu brauen, das den Namen ‚Hütteldorfer Bräu‘ trägt“, erinnert sich Führer an die Entstehung dieser neuen „alten“ Sorte. Bereits der Biertstil selbst sollte der Tradition gerecht werden. „So entstand das bernsteinfarbene Bier, das nicht zuletzt durch die Rezeptur, in der sich auch Wiener Malz findet, besonders vollmundig und süffig wurde. Der angenehme Malzcharakter, der von einer ausgewogenen Hopfenbittere begleitet wird, erfreut schon jetzt viele Gäste der beiden Gasthäuser“, meint Führer. Um das Bier nach der erfolgreichen Einführungsphase auch offiziell vorzustellen, geht am 5. März 2016 ein Fassbieranstich im Gasthaus Prilisauer über die Bühne.

Vielleicht ist das ja der Anstoß für eine Serie von traditionellen, österreichischen Sorten, die unter der Marke ‚Hütteldorfer Bräu‘ laufen“, stellt Führer in Aussicht. Bereits für diesen Sommer kündigt er ein „süffiges, helles Saisonbier“ an. Die aktuelle Entwicklung der Gablitzer Privatbrauerei sowie die Erweiterung der Range und der Vertriebskanäle führt auch zu einem Ausbau der Produktionsstätte in Gablitz. Und: „In der Brauerei wird es auch heuer wieder einige interessante Veranstaltungen geben“, betont Führer. Die Zusammenarbeit mit den beiden Traditionsbetrieben Prilisauer und Peschta ist für den Gablitzer Privatbrauerei-Inhaber aber auch persönlich eine sehr erfreuliche Entwicklung, „da ich selbst eine Zeit lang in Hütteldorf gewohnt habe, und meine Tochter Franziska dort ihre ersten Lebensjahre verbracht hat“.

Text: Peter Sudandschief
Bild: Mario Pampel

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