Nepomuk, 2007, Thomas Schwarz – Kloster Am Spitz

Nepomuk, Thomas SchwarzIm Glas dunkles Purpur, fast violett gefärbter dunkler Kern. In der Nase etwas Liebstöckl, viel frisch geschnittene Eiche, nur wenig Frucht. Am Gaumen wieder intensive Holzaromen, darunter etwas Cassis, dunkle Würze, knackige Tannine, mittellang.

Irgendwie kann er nicht ganz überzeugen; er kommt quasi nicht so toll rüber, der Nepomuk. Ein Blaufränkisch/Syrah-Cuvee, der aus wirklich gutem Haus kommt, leider aber hier wohl nicht seine beste Seite zeigt. Etwas einseitig, sehr geprägt von der übermächtigen Holznote. Vielleicht ist er auch in einem gerade nachteiligen Reifestadium, es bleibt aber ein Eindruck, der momentan nur einen Spirit zulässt, so die Kollegen der Verkosterrunde. Kaufempfehlung: Na, ja. Kostenpunkt: um die € 10,-

Die Arbeit des Kloster am Spitz im Allgemeinen und Thomas Schwarzs im Speziellen ist geprägt von der Sicherheit, der Natur ihren Lauf zu lassen und damit am besten Terroir und Rebe in einem neuen Ganzen zu vereinen. Biologischer Anbau ist der Begriff, der die Arbeit im Weingarten trägt und die Ruhe und die Kraft Thomas Schwarzs seinen eigenen Weg im Keller wie in der Arbeit davor zu gehen hat ihn schon viele schöne Weine kreieren lassen. So mancher seiner Roten ist legendär und die wunderbaren Chardonnaycuvees habe ich an dieser Stelle schon beschrieben.

Verkostet, am 20.10.2012
Bild: Thomas Schwarz

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