Maje, 2010, Bruna

Klares Grüngold, gelbgoldene Reflexe. In der Nase grüner Apfel, helle Gewürze, tabakige Anklänge. Am Gaumen frisch und trinkig, grüner Apfel, etwas Melone und Ananas, sehr ausgewogen, fester mineralischer Kern, sehr saftig, salzig gegen Schluss, mittelbreit und auch mittellang, im Nachgang mineralisch und salzig.

Francesca Bruna, Maje

Francesca Bruna, Maje

Ein toller Speisenbegleiter! Ein Pigato der neuen Schule – einer mit Klasse! Elegant, nicht zu breit, fein-fruchtig aber mit mineralisch-würzigem Kick. Er würde sich beispielsweise gut zum ligurischen Nationalgericht Pasta Genovese machen und auch eine gute Kombination mit Gemüse oder leichtem Fisch ist vorstellbar.

Den weißen Kalk des Untergrundes kann man wunderbar spüren; die über 25-jährigen Reben bringen den Geschmack des Terroir gut ins Glas. Die Riede liegt  in den Bergen hinter Albenga und hat damit viel Meeresluft, viel Sonne und fruchtbaren Boden und Kühlung in den Abendstunden. Der kühle Wind, der vom Meer heraufweht wird von den Bergen reflektiert und kehrt als frische Bergluft  zurück. Francesca Bruna hat hier die Arbeit ihres Vaters erfolgreich fortgesetzt und den Pigato ein weiteres Mal aus der Masse der Allerweltsweine hervorgeholt. Mehr über sie und ihre Arbeit ist hier in der Reportage über sie zu lesen. Kaufempfehlung? Ja, auf jeden Fall. Kostenpunkt um die € 10,-, leider ist er in Österreich nicht zu bekommen; In Deutschland gibt es den einen oder anderen Shop der auch online verkauft.

Verkostet, am 1.9.2012

Foto: DieWeinpresse

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