Mach mal Pause!

Mach mal Pause. Die Österreicher und ihr Pausenverhalten. Die Brau Union hat eine aktuelle Studie in Auftrag gegeben.Pausen sind wichtig, soweit die Theorie. Die Pausenkultur der Österreicher leidet aber zunehmend unter Stress.  Eine aktuelle Studie, die im Februar 2016 von Market Agent durchgeführt wurde, beschäftigt sich mit den Pausenverhalten der Österreicher.

Andreas Stieber, von der Brau Union Österreich, Auftraggeber der Studie, zu den Beweggründen: „Unser Gefühl war, dass die Pausenkultur in Österreich vermehrt unter Stress leidet – die Österreicher verzichten heutzutage oft auf Pausen, dabei wären regelmäßige Auszeiten so wichtig für die Leistungsfähigkeit. Auch unsere Kunden aus der Gastronomie erzählen uns, dass viele ihrer Gäste sogar die Mittagspausen ausfallen lassen. Aus diesem Grund sind wir dem Thema mit einer repräsentativen Studie nachgegangen – und haben erhoben, wie die Österreicher punkto Pause wirklich denken und handeln. Wir haben uns auch entschlossen, das Thema Pausen ganz aktiv mit einigen unserer Marken anzusprechen – denn auch ein gutes alkoholfreies Bier kann ein guter Grund sein, eine kurze Pause einzulegen und einmal durchzuatmen.“

Österreicher lieben ihre Mittagspause
Die Studie zeigt auf, dass die Österreicher ihre Mittagspause lieben – knapp zwei Drittel der Befragten nutzt die Mittagszeit für ihre Hauptpause im beruflichen Alltag, ein weiteres Viertel macht zumindest manchmal Mittagspause. Mehr als die Hälfte der Befragten (55,8%) finden sie sehr wichtig. Das absolute Gros der Österreicher macht nur eine Pause – das geben 68 Prozent an. Jeder Fünfte (21,4%) gönnt sich zwei Pausen, nur 5,1 Prozent machen mehr als drei Pausen. Die Österreicher nehmen sich im Schnitt 37 Minuten Zeit für die Mittagspause – und nutzen sie vor allem zum Essen und für eine kurze Ruhepause. Aber auch kleinere Pausen am Vormittag sind den Österreichern wichtig, hier geht es vor allem um kurze (meist 10 Minuten) Auszeiten zum Trinken oder um mit den Kollegen zu sprechen. Das heißt, Pausen werden neben dem Erholungsmotiv – das für mehr als 30% der Hauptgrund für Pausen ist – hauptsächlich genützt, um Grundbedürfnisse zu befriedigen oder sich kurz geistig zu entspannen.

Pausenverzicht als Stresssymptom
Die Österreicher machen immer weniger Pausen, viele arbeiten den ganzen Tag mit keiner oder nur einer einzigen Pause vor sich hin. Drei Viertel der Befragten geben an, dass sie von Zeit zu Zeit auf die Mittagspause verzichten bzw. verzichten müssen – nur 26,5 Prozent sagt, dass dies nie der Fall sei. Bei den kleineren Pausen am Vor-oder Nachmittag sind es nur einstellige Prozentzahlen derer, die nie auf diese Pausen verzichten, während knapp zwei Drittel (63,6%) bei Stress die Pausen am Vormittag sehr häufig oder zumindest manchmal streichen. Fast ebensoviele (60%) streichen jene am Nachmittag sehr häufig oder manchmal. Interessant ist auch, in welchen Situationen die Befragten auf ihre Pausen verzichten: Mehr als 60 Prozent verzichten auf Pausen, wenn sie viel zu tun haben oder etwas fertiggemacht werden muss. Dass laut subjektivem Gefühl genug Energie vorhanden ist, um ohne Pause weiterzuarbeiten, ist nur für 28,3 Prozent der Befragten ein Grund, auf Pausen zu verzichten. Einen dicht gedrängten Terminplan geben deutlich mehr Männer als Grund für den Pausenverzicht an.

„Wir sehen auf Grund der Studie, dass die Konsumenten vor allem unter der Woche und untertags verstärkt zu alkoholfreien und alkoholreduzierten Bieren greifen – diese passen besonders gut für den Genuss untertags“, erzählt Andreas Stieber, Marketingdirektor der Brau Union Österreich, „und wenn wir mit dem einen oder anderen Produkt im alkoholfreien Bereich, aber auch den alkoholfreien Mischgetränken die Österreicher dazu animieren zu können, sich die wohltuende Pause zu gönnen, die sie sich verdient haben, freut uns das besonders.“

Quelle: APA
Bild: Brau Union Österreich

Comments are closed.

DieWeinpresse located at Wien , 1020 Wien, Austria . Reviewed by 4793 Reader rated: 4.8 / 5