Letzte Superfrüchte sammeln und einkochen

Man muss keine Botanikerin sein, um Wildobst zu ernten und auch kein Sternekoch, um sie zu verarbeiten. Hetscherl, wie Hagebutten umgangssprachlich genannt werden, kennen schon unsere Jüngsten. „Beim Spazierengehen ist Naschen erwünscht, schon drei bis fünf Hagebutten decken unseren täglichen Vitamin C-Bedarf“, erklärt Mag.a Michaela Knieli, Ernährungswissenschafterin von „die umweltberatung“.

Hagebuttenmarmelade ist mehr ein Rezept für Geduldige, der Teevorrat für den Winter ist hingegen schnell gemacht. Einfach Hagebutten waschen, einschneiden und im Dörrgerät oder im leicht geöffneten Backofen bei 50 °C trocknen. Ob Mus, Marmelade oder Gelee – Schlehen lassen sich einfach verarbeiten: aufkochen, passieren, mit Zucker einkochen und nach Rezept weiterverarbeiten. GenießerInnen setzen mit Schlehen Likör an.

Mispeln naschen ist wie wenn man sich Apfelmus vom Baum auf der Zunge zergehen lässt. „Die Früchte können auch passiert und mit Zucker eingekocht werden, so ergeben sie einen wunderbar fruchtigen Brotaufstrich oder Kuchenbelag mit viel Vitamin C“, erklärt Michaela Knieli.

Die Broschüre „Wilde Sachen zum Selbermachen“ macht mit dem Wildpflanzenposter und vielen Rezepten Lust auf Sammeln, Kochen und Haltbarmachen von Wildobst. Sie umfasst 56 Seiten im A5-Format und ist um EUR 4,50 plus EUR 2,70 Versandkosten bei „die umweltberatung“ erhältlich. Information bei „die umweltberatung“, Tel. 01 803 32 32. Rezepte zum Einkochen aufwww.umweltberatung.at/rezepte.

Text: Apa/Kathrin Bürger
Bild: Erich Westendarp/ pixelio.de

One comment on “Letzte Superfrüchte sammeln und einkochen

  1. schlehen, lecker

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