Kulinarium. Ein Garten voller Inspirationen.

Hollerblüten

Mit dem Schreiben auf Befehl ist das so eine Sache. Einerseits möchte man nicht den Eindruck erwecken, einfallslos und uninspiriert in den Tag hinein zu leben, andererseits gibt es auch für sehr phantasievolle Menschen jenes berühmte Damoklesschwert namens Schreibblockade, das ausgerechnet heute drohend über meinem Haupte schwebt. Trotzdem will es ein unbarmherziges Schicksal, dass ein … [weiterlesen]

Ostern beginnt im Kopf

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In unserer Familie wird das Osterfest genauso opulent-kulinarisch gefeiert wie Weihnachten, Geburtstag oder sonst irgendein freudiger Anlass. Um ehrlich zu sein, es muss gar nichts Grossartiges auf dem Kalender stehen, dass wir es uns gutgehen lassen. Letzthin zum Beispiel hat mein Hund den Hundefriseur nicht gebissen und deshalb hab ich eine Malakofftorte … aber das … [weiterlesen]

Kulinarium. Pizza, ein Stück vom Himmel.

Pizza, Pizza, Pizza

Ich soll also über lukullische Genüsse im Winter schreiben. Was ich mir damit wieder antue-weil, es ist ja alles schon gesagt. Über fetttriefende Blutwürste, gebratene Schweinehälften oder opulente Sonntagsmenüs ist hinlänglich berichtet worden, Silvesterschmankerln zählen nicht mehr und für Ostern ist es zu früh. Hmm. Ich muss also etwas Neues finden, etwas Bahnbrechendes, Epochales, dessen … [weiterlesen]

Kulinarium. Nebelnovemberbeschäftigung.

Wildragout, Werner Krug, Leopold Stocker Verlag

Als ich heute morgen aus dem Fenster sah und alles draußen in einer undurchdringlichen Nebelsuppe zu ertrinken drohte, beschloss ich, erst gar nicht mein gemütliches Bett zu verlassen. Ich angelte nach dem erstbesten Buch, das auf meinem Nachttisch lag und erwischte ausgerechnet  „Vorratshaltung im ländlichen Haushalt“ aus dem Jahre 1955. Ich übersprang geflissentlich das Marmeladenkapitel, … [weiterlesen]

Ein Frankfurter in Wien

Wiener Würstchen, Frankfurter

Als ich mit 18 den Duft der großen, weiten Welt kennenlernen wollte, zog ich nach Graz, um an der dort ansässigen Universität zu inskribieren. Bald hatte ich herausgefunden, dass das Studentenleben Dinge zu bieten hatte, die es in meinem verschlafenen Heimatort nicht einmal annähernd gab, zum Beispiel Kneipen, die bis 4 Uhr früh offen hatten … [weiterlesen]

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