Kremstal. Ein Überblick.

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Kremstal

Wie schon erwähnt teilt sich das Kremtal in mehrere Bereiche und jedes dieser Gebiete hat seine ganz eigene Bodenbeschaffenheit und auch sein eigenes Midiklima. Dass dabei auch ganz unterschiedliche aber immer wieder neue, andere und tolle Gewächse entstehen, versteht sich von selbst. Aber sehen wir einmal genauer hin.

Die Bereich Kremser Pfaffenberg ist mit 185 ha nicht nur geographisch eine der grossen Lagen des Kremstales. Alle Weingärten Steins umfassend finden wir sie von Loiben kommend Richtung Kremstal. Auch finden wird wir dort so grosse Namen wie Steiner Hund, Grillenparz, Spiegel, Kremser Kögl oder Gaisberg. Dieser Teil ist vom Urgestein geprägt, die letztendlichen Produkte der Lagen macht das fruchtig und mineralisch. Aber selbst wenn ihnen nun diese Namen nichts weiter sagen – das macht nichts, denn wenn ich ihnen einige Winzer einmal nenne, die auf diesen Rieden Weine ziehen, werden sie mit einem lauten „Ahhh“ entspannt aufatmend in ihren Sessel zurücksinken – aber nur, um sich gleich wieder aufzumachen, im Keller die besten Stücke davon zu finden.

Hier am Steiner Grillenparz finden wir beispielsweise das Weingut Stadt Krems mit einem feinfruchtigen Riesling oder am Steiner Hund die Stiftskellerei Kremsmünster mit einem feinen Riesling der ebenso an dem mineralischen Terroir partizipiert. Auch der Kremser Kögl ist hier: und dabei finden wir einen der – aus meiner Sicht – Spitzenwinzer des Kremstales, das Weingut Forstreiter, hier auch schon besprochen und um hier auch nur eine kleine eher willkürliche Auswahl an Winzern zu nennen – auch Berthold Salomon (übrigens meines Wissens der einzige österreichische Winzer, der nicht nur hier in Österreich sondern auch in Australien ein angesehenes Weingut sein eigen nennt), Franz Proidl und Martin Nigl haben hier Rieden. Die Weingärten sind meist in Terrassenform Richtung Donau ausgerichtet, oftmals finden wir hier den Grünen Veltliner.

Die über 40 ha des Herrentrost auf der rechten Donauseite umfassen die Lagen Steinhagen, Brunnfeld oder Satzen, auf deren Schotter- oder Lössböden Weissburgunder und Grüner Veltliner wachsen. Das Weingut Josef Dockner, um nur exemplarisch einen der Grossen  zu nennen, ist hier zu finden. Verteilt um das barocke Kloster Göttweig liegen die Orte Furth und Palt und weiter Steinaweg, Höbenbach, Krustetten und andere. Daraus die bekanntesten Lagen sind Gottschelle und Oberfeld oder auch Steinbühel und Höhlgraben mit Winzern wie (einmal abgesehen von dem hier oft gesehenen Josef Dockner) dem Stift Goettweig, Petra Unger oder dem Weingut Malat.

Natürlich kann dieser kleine Einblick nur ein Anriss sein, das Kremstal hat viel mehr zu bieten. und zwar in erster Linie feine Weine, gutes Essen, berückend schöne Landschaft und nette Menschen.

Text: Gregor Klösch
Foto: Kremstal-Wein

 

 

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