Kesselbrüder Wien & Gin

Gin in Wien. Wien Gin.Ver­ges­sen war er nie, eine Zeit lang ist er je­doch ein we­nig in den Hin­ter­grund ge­rückt und an­dere Spi­ri­tuo­sen ha­ben im die Schau ge­stoh­len. Seit Neu­es­tem fei­ert der Gin nun aber sein Come­back und ist fast so et­was wie ein Trend­ge­tränk ge­wor­den. Im­mer öf­ter hört man nun von lu­xu­riö­sen Gin-Par­tys wie bei­spiels­weise dem Work-A-To­nic im Hil­ton Vi­enna am Stadt­park, bei dem man nach ei­nem har­ten Ar­beits­tag in schi­ckem Am­bi­ente zu DJ Sounds das ein oder an­dere Gläs­chen Gin schlür­fen kann. Auch di­verse Re­stau­rants und Lo­ka­len wie etwa der hippe Wie­ner Bur­ger La­den ”said the but­cher to the cow” am Opern­ring oder das stil­volle Gin­ger & Gin im ehe­ma­li­gen Ca­sino Bad Gas­tein ha­ben sich ge­trän­ke­mä­ßig ganz dem Wa­chol­der­schnaps ver­schrie­ben.

Die drei Freunde Achim Brock, Flo­rian Kol­ler und Tho­mas Tir­man­tin­ger fin­gen vor ei­ni­ger Zeit und nach ei­nem ab­sol­vier­ten Brenn­kurs an, an ei­nem Wie­ner Gin zu tüf­teln. Es sollte eine Hom­mage an Wien wer­den und das Loch, an dem bei an­de­ren Städ­ten ein gu­tes Fläsch­chen „stadt­ei­ge­ner“ Gin glänzt, end­lich fül­len. „Eine Pas­sion für Gin, die Liebe zu Wien, Qua­li­tät die große Geis­ter be­freit, eine Freund­schaft für die Ewig­keit“, prangt der lie­be­volle Leit­spruch auf der Home­page der Kes­sel­brü­der und un­ter­streicht das Wie­ner Tra­di­ti­ons­be­wusst­sein, das sich auch in den Ju­gend­stil-Ver­zie­run­gen am Eti­kett zeigt. Sei­nen au­ßer­ge­wöhn­li­chen und ein­zig­ar­ti­gen Ge­schmack er­hält der Wien Gin ne­ben den üb­li­chen Zu­ta­ten und Ge­wür­zen wie Ko­ri­an­der und Wa­chol­der­bee­ren, durch Ho­lun­der, Mus­kat­nussöl und ei­nige an­dere Zu­ta­ten, die al­ler­dings ge­heim blei­ben.

Der 43%Vol. starke Wien Gin ist in ei­ni­gen Wie­ner Ein­zel­han­dels­ge­schäf­ten wie etwa dem Meinl am Gra­ben oder Best Wi­nes in der Zol­ler­gasse zu un­ter­schied­li­ches Prei­sen zwi­schen etwa 40€ und 70€ er­hält­lich. Um das Wie­ner Pro­dukt ge­büh­rend zu tes­ten muss al­ler­dings nicht erst in den La­den ge­gan­gen wer­den. Im­mer mehr Bars bie­ten den ein­hei­mi­schen Gin an und auch bei der be­reits er­wähn­ten Work-A-To­nic Af­ter­work Party darf der Wien Gin als Part­ner na­tür­lich nicht feh­len. Im Vor­jahr konn­ten die Kes­sel­brü­der be­reits 8.500 Fla­schen ver­kau­fen und ha­ben im­mer noch alle Hände voll zu tun da­mit, alle An­fra­gen zu er­fül­len.

Laut der drei ge­nann­ten Pro­du­zen­ten fin­den sich im Ge­schmack ih­res Gins alle Be­son­der­hei­ten ih­rer ge­lieb­ten Haupt­stadt Wien wie­der: ver­spielt und an­mu­tig, sprit­zig und frech, tra­di­ti­ons­be­wusst und doch mo­dern und un­ver­wech­sel­bar durch sei­nen char­man­ten Cha­rak­ter lädt der Wien Gin zum Ver­lie­ben ein.

Für alle Gin-Lieb­ha­ber, die jetzt auf den Ge­schmack ge­kom­men sind und gerne ein Gläs­chen Wien Gin pro­bie­ren wür­den, fin­det das Work-A-To­nic je­den zwei­ten Don­ners­tag im Mo­nat bei freiem Ein­tritt statt, das nächste mal also am 10.3.2016 und auch bei­spiels­weise im Das Tor­berg im 8. Be­zirk steht Wien Gin auf der Karte.
Da bleibt nicht mehr viel mehr zu sa­gen als — Prost!

Text: Ma­rion Pert­s­chy
Bild: Wien Gin

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