Hochsteiermark: Vom Gletscher zum Wein.

Wandern, genießen, landschaft, Hoch steiermarkEs heißt, beim Wandern lernt man ein Land am besten kennen. Entlang der Weitwanderroute „Vom Gletscher zum Wein“, die vom Dachstein über die Hoch- sowie Oststeiermark bis ins Weinland führt und in Europa aufgrund ihrer Landschaftsvielfalt ihresgleichen sucht, trifft man auf einen steirischen Schatz an Naturjuwelen, Kulturlandschaften sowie kulinarischen Köstlichkeiten. Damit nicht genug, lassen die verlockenden Aussichten auf g´schmackiges Wild, tiefgrüne Wälder und glasklare Quellen jedes Wanderer-Herz spürbar höher schlagen.

Der steirische Brotlaib
Auf dem Abschnitt durch die HOCHsteiermark, ausgehend vom montanistischen Eisenerz über den Hochschwab, den Naturpark Mürzer Oberland bis zu Roseggers Waldheimat – betritt man ein Gebiet, das für Tradition wie auch Innovation steht. Hier haben reichhaltige Bodenschätze und der damit verbundene Bergbau Landschaft und Menschen nachhaltig geprägt. Auf dem Gipfel des steirischen „Brotlaibs“, dem Erzberg, wird noch heute ein Schaubergwerk betrieben. Und wer nicht auf Schusters Rappen den Erzberg erklimmen will, den kutschiert ein „Hauly“ (das legendäre Erzberg-Taxi mit 860 PS) bequem hinauf. „Glück auf“ – zu einem unvergesslichen Grubenabenteuer, für das es keinesfalls Nerven aus Stahl bedarf. Eine gute Wanderausrüstung ist ausreichend.
Wo wilde Gestalten und literarische Götter weilen

Einst durchstreiften auch sagenhafte Gestalten wie Wassermänner, der Rotsohler und sogar der Teufel selbst die heute noch recht urwüchsigen Bergregionen zwischen Hochschwab und Fischbacher Alpen. Später wanderten honorige Persönlichkeiten auf den Pfaden dieser Sagengestalten. Der Habsburger Erzherzog Johann oder der Schriftsteller Peter Rosegger, der Erbauer der Semmeringbahn, Carl Ritter von Ghega und sogar manch österreichischer Bundespräsident. Dessen Sommerresidenz befindet sich übrigens noch heute im Naturpark Mürzer Oberland.

Die Rundtour zur steirischen BergZeitReise lockt. Der beeindruckendste Teil des Weitwanderweges „Vom Gletscher zum Wein“ ist sicherlich die Hochsteirische Rundtour „BergZeitReise“. Mit 18 Etappen, rund 300 km Länge und einer Gesamtgehzeit von etwa 120 Stunden bringt die BergZeitReise Wandervögel wie Genussurlauber auf gesunde Touren. 10 von diesen 18 Tagesetappen decken sich mit den Etappen „Vom Gletscher zum Wein“, ehe die BergZeitReise auf südlicherem Weg über Kindberg, Bruck, Leoben oder Trofaiach zurück zum Ausgangspunkt Eisenerz führt. Dieser wunderbar wanderbare Weg führt von einer wilden Berglandschaft bis ins sanfte Mittelgebirge, von der Vergangenheit bis in die Zukunft und vom erfrischenden Hochquellwasser bis zum geschmackvollen Hochschwabwild. Ein Weg, der auf Schritt und Tritt Natur, Kultur und Kulinarik zelebriert.

Quelle: APA
Bild: Steiermark Tourismus/Tom Lamm

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