Gute Nachrichten vom Eisenberg!

Eisenberg DAC. Gute Nachrichten von der Qualität.Die heurige Traubenqualität im Südburgenland ist Dank des schönen Herbstwetters ausnehmend gut.

Blaufränkisch-Trauben benötigen für eine gute Spätreife schönes Wetter. Das wurde ihnen am Eisenberg in den letzten Wochen auch gewährt. Ab Mitte September herrschten im Südburgenland tagsüber Temperaturen bis zu 25 Grad bei gleichzeitig sehr kühlen Nächten. Perfekte Konditionen für die Weine vom Eisenberg, die für ihre frische mineralische Aromatik, Lebendigkeit und Finesse bekannt sind. Besonders viel Sonnenschein gab es speziell von Anfang bis Mitte Oktober zur Hauptlese, von Nebel und Regen blieben die Weingärten in dieser Zeit gänzlich verschont.

Winzer Reinhold Krutzler, Mitglied des Vereins Eisenberg DAC, zeigt sich entsprechend erleichtert: „Natürlich haben auch wir ein bisschen gezittert, aber jetzt hat uns das Wetter einen enormen Qualitätsschub geschenkt. Wir können mit dem Jahrgang wirklich sehr zufrieden sein, die Trauben sind perfekt ausgereift und gesund.“ Rund 4.000 kg pro Hektar, also 80 % einer durchschnittlichen Blaufränkisch-Ernte am Eisenberg, konnten eingebracht werden, über die kleinere Menge hilft die Güte der hocharomatischen Trauben hinweg.

Zwei Blaufränkisch-Stile werden am Eisenberg kultiviert. Eisenberg Klassik und Eisenberg Reserve. Die Lese für die frischen saftigen Klassik-Weine wurde Mitte der zweiten Oktoberwoche abgeschlossen, die für die langlebigen Reserve-Weine Mitte der dritten Oktoberwoche. Beiden Stilen gemein ist ihre Finesse, Würze und Struktur, die Lebendigkeit und das feine Tannin der Weine. Aromen nach weißem Pfeffer, dunklen frischen Beeren und Kräuterwürze machen sie unverwechselbar.

Die Eisenberg DAC ist mit 180 Hektar Blaufränkisch-Rebfläche Österreichs kleinste Rotwein-Appellation und liegt im äußersten Südosten des Burgenlandes an der Grenze zu Ungarn. 42 Winzer teilen das kleine bergige und zum Teil mit uralten Rebstöcken bepflanzte Weinbaugebiet unter sich auf. An den steilen Hängen findet man vornehmlich eisenhältige Grünschieferböden, am Fuß der Erhebungen sind die Böden weniger karg und lehmig. Diese einzigartigen Bodentypen, kühlende Wälder, frische Nächte und ausreichend Niederschlag garantieren den außergewöhnlichen Weintypus vom Eisenberg.

Text: Verein Eisenberg DAC, Sylvia Petz
Bild: Steve Haider

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