Grüner Veltliner Reserve Tabor, 2009, Meinhard Forstreiter

Im Glas recht kräftiges Gelbgrün, gelbe Reflexe. In der Nase etwas Honig, rauchig, süsse Honigmelone, Apfel, Zitrone. Am Gaumen viel Mineralik, gute Komplexität, etwas Steinobst darunter Gewürze, Orange, sehr dicht und intensiv.  Mittelbreit, lang im Mund, im Rückhall noch etwas Frucht und Anklänge der Mineralik.

Forstreiter VerkostungsraumToll! Immer wieder ein Erlebnis, die Forstreiter Weine. 🙂 Wie ich bereits mehrfach hier gesagt habe, ich bin ein Fan. Leider hatte ich noch keine Möglichkeit den 2010er zu verkosten, der soll ja noch einmal ein Stück darüber sein. Also ich für meinen Teil, finde diesen hier schon wirklich fein. Komplex, fruchtig, mineralisch, ein sehr eigenständiger Stil, wunderbar. Und er war auch – passenderweise – der Sieger des Abends. Im Grunde auch irgendwie nachvollziehbar, hat doch diese Lage eine der ältesten Reben Österreichs – teils über 130 Jahre! Ausrufezeichen!

Das Weingut Meinhard Forstreiter zählt sich zu den Kremstaler Winzern und spielt sich immer wieder durch solche und andere Gewächse in den Vordergrund. Ein Familienbetrieb, der seit Mitte des 19. Jahrhunderts besteht und bislang ca. 28 ha bewirtschaftet. Meinhard Forstreiter hat es 2001 von den Eltern übernommen und führt es seitdem ausgesprochen erfolgreich und oft genug auch international ausgezeichnet. Mein Lieblingszitat: Ich mache die Weine für mich. Nur die Weine, die mir schmecken, kann ich auch verkaufen. Das kann man so doch stehen lassen – speziell für den hier verkosteten Protagonisten.

Verkostet, am 1.8.2012

Bild: Forstreiter

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