Grüner Veltliner Gottschelle Reserve DAC, 2008, Stift Goettweig

Im Glas dunkles Gold mit gelben Reflexen. In der Nase zuerst deftige Alterstöne, mit etwas Luft aber unglaublich dicht, reife Mango, Ananas, Zitrus. Am Gaumen schmeckt er wie er riecht nach reifer Mango, dicker reifer Ananas, fast dickflüssig aber auch noch gut trinkig, Zitrone, der Säurebogen ist noch gut spürbar lässt aber schon merklich nach, mittelbreit, fruchtig, lang im Mund.

Im Gesamten ist er vielleicht schon eher am Ende seiner Lebensphase angelangt. Allerdings hat er unsere Verkostung ungemein bereichert mit seinen exotischen Aromen und seiner gereiften Art und wir hatten durchaus Spass.   Kaufempfehlung? Ja, geschmackstechnisch auf jeden Fall, nur der Preis ist etwas heftig mit über € 17,- für die Flasche. die Verkosterrunde meint trotzdem vier Spirits vergeben zu müssen und tut das auch.

Das Stift Goettweig, oder besser das Weingut des Stiftes, ist immer gut für den einen oder anderen feinen Tropfen. Es gibt wohl wenig, das man von diesem Winzer nicht trinken könnte. Der Hauptanteil der angebauten Reben ist Grüne Veltliner, gefolgt von Riesling und ein klein wenig Chardonnay und Pinot Noir.Und da sind auch die Hauptsorten der Region, passend zum Terroir und passend zu den Weinmachern für die auch Begriffe wie längere Maischestandzeiten, natürliche Hefen und Holzeinsatz kein Fremwort sind. Dem Wein Zeit zu lassen, dürfte bei den Benediktiner die gleiche Tradition bekommen, die das Stift selber schon seit langer Zeit hat. .

verkostet, am 21.3.2012
Bild, Weingut Stift Goettweig

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