Grüner Veltliner Federspiel Rotes Tor, 2010, Hirtzberger

Franz Hirtzberger WachauIm Glas ein kräftiges Goldgrün, gelbgoldene Reflexe. In der Nase Pfirsich und Marille, darunter helle Gewürze, etwas Sellerie und Kümmel, Kandis, grüner Apfel, reife Zitrone. Am Gaumen sehr mineralisch und kräftig, grüner Apfel, Zitrone, schön ziseliert  und sehr elegant gemacht, fein zitroniger Säurebogen,  sortentypischer weißer Pfeffer am Schluss, nicht zu breit, eher lang im Mund.

Fein – wenn man auch glauben könnte, dass die Wachau im Allgemeinen und der Franz Hirtzberger im Besonderen es noch besser könnten. Schön, aber nicht umwerfend und der Verkosterrunde drei Spirits wert. Eine Kaufempfehlung ist er allemal, die Kosten liegen unter € 20,-. Als Speisenbegleiter macht er sich toll, in seiner Mineralik und doch auch präsenten Frucht ist er ein schöner Gegenpart zu so manchem Fleisch- oder Pastagericht. Probieren.

Das Weingut Hirtzberger ist seit dem 13. Jahrhundert im Weingeschäft zu finden und bereits seit fünf Generationen im Familienbesitz. Der großen Tradition  verpflichtet, der Moderne folgende und als Vorbild so mancher Newcomer zeigt Franz Hirtzberger Jahr für Jahr mit Leichtigkeit, warum er und wenige Andere den österreichischen Wein geprägt und in seine heutige Position gehoben haben wie kaum jemand anderer zuvor. Zitat: „Seit Generationen streben wir an, ausgezeichneten Wein in sortentypischer Reinheit zu schaffen. Heute wie damals erreichen wir das durch Anwendung altbewährter Methoden. Dabei ist es uns besonders wichtig Weine herzustellen, die für das Terroir charakteristisch sind und ihre Herkunft, Sorte, Riede und den jeweiligen Jahrgang unverwechselbar und unverfälscht vermitteln.“

Verkostet, am 16.12.2012

Bild: Hirtzberger

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One comment on “Grüner Veltliner Federspiel Rotes Tor, 2010, Hirtzberger

  1. Mmmh, liebe federspiel.

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