Grüner Veltliner Wein in den Mondphasen, 2012, Weinkunst Pegler

Pegler, WagramIm Glas helles Goldgelb. In der Nase Marillenblüten, florale Noten, Orangen, darunter ein feiner Kräuterteppich. Am Gaumen weich und anschmiegsam, wirkt zart und feingliedrig und braucht Luft um differenziert zu werden, Orangen und etwas Marillenblüte, würzig, dunkle Mineralik, cremig, weißer und schwarzer Pfeffer gegen Schluss, mittelbreit, lang im Mund mit gelben Früchten und pfeffrigen Noten.

Ein schöner Kollege aus dem Wagram. Er zeigt wieder einmal, dass Bio-Weine sich nicht verstecken müssen – Ganz im Gegenteil, der hier ist in seiner filigranen aber doch fruchtig-mineralischen Art sehr interessant. Er braucht Zeit und Luft, die sollte man ihm schon geben, er ist auch spannend weil fruchtig und mineralisch und dabei so weich und anschmiegsam am Gaumen. Schön cremig mit einem feinen Süß-Säure-Spiel. Macht Spaß im Glas, findet die Verkosterrunde und  vergibt drei volle Spirits. Kaufen, ja klar.

Weinkunst Pegler, so nennen Christoph und Gerti Pegler ihren Biobetrieb, der auf etwa 11 ha Weingärten, Biotrauben für eine ganz Anzahl von verschiedenen Weinen hervorbringt. Dort im Wagram entsteht eine Vielfalt von fein-fruchtig nuancierten und fragilen Weingeschöpfen bis hin festen, kräftigen und würzigen Flaschenprotagonisten, alle aus Bio-anbau und alle mit viel Sorgfalt und Achtsamkeit vinifiziert. Aus diesen Weingärten werden wir noch mehr hören.

Verkostet, am 25.1.2014
Bild: Pegler

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