Gesunde Rezepttipps für den schlanken Weihnachtsschmaus

wie kann man Weihnachtsrezepte gesünder gestalten?Während die geschlossenen Türchen an den Adventkalendern immer rarer werden, rücken der Heilige Abend und die anschließenden Festtage immer näher und damit auch die Frage nach dem Speiseplan fürs Beisammensein im Familienkreis. Ist man selbst Herr oder Herrin über die Küche, begegnet man im Angesicht von wahren Bergen an Rezepten unter Umständen schnell der Frage danach, wie kalorienintensiv die Schlemmereien sein sollen. Vor allem Dinge, wie das bei traditionellen Rezepte manchmal so ist, müssen diese dabei nicht unbedingt den heutigen Ernährungsgewohnheiten entsprechen.

Allen die unter diesen Vorzeichen auf der Suche nach Anregungen sind, ihre möglicherweise altbekannten Zubereitungsarten kalorienärmer zu gestalten, seien hier nun einige Ratschläge genannt, ihre Rezepte um das gewisse Etwas gesünder zu halten. Alles selbstverständlich ohne den weihnachtlichen Genuss dabei zu sehr in Gefahr zu bringen.

Die Weihnachtsgans
Steht die traditionelle Weihnachtsgans am Speiseplan, so empfiehlt es sich, diese bei der Zubereitung um ihr Fett zu erleichtern. Dazu das Fleisch unter den Flügeln seitlich anstechen und die Gans in einem Topf platzieren, der zur Hälfte mit gesalzenem Wasser gefüllt ist. Lässt man die Gans in der Folge zwei Stunden bei 80 Grad stehen (nicht kochen), so verliert sie einen Großteil ihres Fettes, ehe man zum Garen an sich übergeht.

Die Serviettenknödel
Sollen die traditionellen Serviettenknödel als Beilage mit auf den Tisch, so kann auf überschüssige Kalorien verzichtet werden, indem man anstelle der traditionellen Einbrenn oder gar statt fettigem Schmalz zu einer Prise Backpulver greift. Damit gehen die Knödel schön flaumig hoch.

Die Linsen
Zählen Linsen als Beilage ebenso zum Weihnachtsmenü, so empfiehlt es sich, anstelle einer Einbrenn auf altbackenes Brot zum Eindicken zurückzugreifen.

Der Weihnachtsfisch
Greift man für die weihnachtlichen Gaumenfreuden zum Fisch – als traditionellem Weihnachtsfisch dem Karpfen – ist es wesentlich gesünder, diesen nicht etwa zu braten oder zu backen, sondern ihn in einem Sud mit Wurzelgemüse und Kräutern gar ziehen zu lassen.

Das Salz
Auch das Reduzieren von Salz kann, wo es möglich ist, den Weihnachtsspeiseplan um das gewisse Etwas gesünder gestalten. So stellen Kräuter einen guten Ersatz dar, beispielsweise Petersilie, Thymian, Lorbeerblätter oder auch Basilikum. Ebenso bietet sich die Verwendung von Kräutersalz an und selbst Joghurt und Sauerrahm eignen sich zum Würzen von Geflügel oder Salaten.

Die Kekse
All denen die vielleicht noch daran denken, eine Ladung Kekse für die Festtage zu zaubern, sei ans Herz gelegt, auch die Rolle des Leckereienbackens neu zu definieren. Selbstverständlich sind keineswegs alle Weihnachtsnaschereien an sich bereits ungesund, doch wer beispielsweise zu Nüssen und Trockenfrüchten greift und Zucker sowie Weißmehl meidet, kann die eigenen Süßigkeiten ebenso gesundheitlich wertvoller halten.

Text & Bild: Cornelius Binder

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