G, 2002, Gesellmann

Albert GesellmannIm Glas  mittleres ziegelrot, breiter Wasserrand. In der Nase Dörrzwetschken, Piment, Kakaonoten, Süßholz, frische Waldbeeren. Am Gaumen zuerst Dörrnoten, dicht und komplex, mit Luft süße Beerenfrucht, dunkler Espresso, leichte Schärfe, Kakaostaub, sehr fein, mit mehr Luft immer trinkiger, fein schmelzig-süße Tannine, leicht alkoholische Anmutung gegen Schluss, schön rund, lang bis sehr lang im Mund.

Sehr fein. Die Verkosterrunde freut sich einhellig, wieder einmal so ein schönes Weinerlebnis haben zu dürfen. Er ist schön, und er ist einfach gut, und er wird immer schöner und immer besser mit Luft, trinkiger, vielseitiger. Danke, Herr Gesellmann, so sollten so manche Weinprotagonisten sein. Bitte mehr davon. Wir haben dafür fünf Spirits und, natürlich, eine fette Kaufempfehlung.

Mit einigem über 30 ha Rebfläche, mit einer ordentlichen Anzahl an alten Stöcken, mit sehr modernen Verarbeitungsmethoden und vielen traditionellen Einflüssen in der Haltung zum Weinmachen, reiht sich Albert Gesellmann nahtlos ein unter den Großen in Österreichs Who-Is-Who der Weingranden. Das Weingut selbst besteht bereits seit vielen Jahren und Generationen, 1767 schon finden wir eine urkundliche Erwähnung. Dass Albert Gesellmann mit Rebsorten, Terroir, Wetter und Kellertechnik umgehen kann zeigt er immer wieder aufs neue, und wird von einer Vielzahl von internationalen Auszeichnungen für so viel Freude im Glas belohnt.

Verkostet, im Oktober 2014
Bild: Gesellmann

Spirits:

One comment on “G, 2002, Gesellmann

  1. yep, und 2004 auch net so schlecht. Siehe http://t.co/0UgdzAT30D, Top 5, 2014

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