Foggathal No.10, 2000, Fritsch

Karl FritschIm Glas dunkles Granat mit purpurnen Reflexen, opaker Kern. In der Nase Ribisel, Johannisbeere, Vanille, schwarzer Espresso, kräftig und mächtig. Am Gaumen, Vanille und rote Beeren, etwas bunter Pfeffer, Espresso, Kokos, weich und schmelzig, anmutig, etwas Cassis, lang im Mund.

Ein tragfähiger Cuvee aus Zweigelt, Cabernet Sauvignon und Merlot. Und er ist nicht umsonst einer der Großen, dafür muss man gar nicht so genau hinschauen, das kann man recht schnell erkennen. Und hierbei sei sowohl der Wein als auch der Winzer gemeint. Viel, aber immer geschmackvoll dosiertes Holz gepaart mit weichem, reifen Grundmaterial und dem Können eines herausragenden Weinmachers. Eine unbedingte Kaufempfehlung, ganz sicher einen anderen Jahrgang aber trotzdem ist das ein Tropfen bei dem jedes Jahr Spaß machen wird, keine Frage. Der Preis ist wohl jenseits der € 25,- aber als Investition in einen zukünftigen schönen Abend ist er es sohl wert.

Der Weinberghof Fritsch ist im Wagram gelegen eine der Größen der österreichischen Weinwirtschaft. Seit 2006 werden die bewirtschafteten 25 ha biodynamisch bearbeitet und die viele Jahrzehnte lang gewachsenen Struktur der grünen Idylle weitergeführt und vermehrt. Seit 1999 führt Karl Fritsch den elterlichen Betrieb und ist durch seine Dynamik und Innovationskraft und auch durch sein Eintreten für die Region zu einem wichtigen Motor des Wagrams gewachsen.

Verkostet, am 31.12.2012

Bild: Fritsch

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