Falstaff ehrt steirische Brennerin Waltraud Jöbstl für ihr Lebenswerk

Waltraud Jöbstl ist nach der Preisvergabe sichtlich geehrt und blickt auf ihren Werdegang zurück: „Man muss ein ‚Steh-Auf-Dirndl’ sein und darf nie aufgeben. Das Schönste beim Brennen ist für mich, ein Produkt von Beginn an bis zum Verkauf in der Hand zu haben, von der Pflege der Obstkulturen und der Auswahl des reifen Obstes über den gesamten Gär- und Brennvorgang bis zur individuellen Gestaltung der Flaschen. Den letzten Schliff erhalten die Brände nur durch die Zusammenarbeit in der Familie.“ Mittlerweile lenken bereits drei Generationen die Geschicke des Unternehmens.

Seit 25 Jahren stellt sich Waltraud Jöbstl der Herausforderung und scheut sich nicht, ihre Destillate mit denen der nationalen und internationalen Mitbewerber zu vergleichen. Jöbstls vorbildliche Destillierarbeit sorgt regelmäßig für einen imposanten Medaillenregen. A la carte, Falstaff, Destillata, Gault Millau, Vinaria und und und – bei allen Prämierungen stellt sie ihre Frau und gehört stets zu den Besten.

Die prämierte Zwetschke besticht durch ihre pikante Frucht. In der Kategorie Trester punktet Jöbstl mit einem fassgereiften Muskateller aus der Reserve Linie AURUM: Fünf Jahre im Eichenfass gelagert und im Glasballon vollendet. „Eleganter Holzeinsatz mit einer Spur von Blütenwiese“, schwärmt die Falstaff Jury.

Text: Apa/Kathrin Bürger
Bild: FalstaffVerlagsGmbH/APA-Fotoservice

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