Excalibur, 2008, Taferner

taferner1Im Glas dunkles Purpur. In der Nase dunkle Waldbeere, kandierte Brombeeren, darüber frische Orange und Frühlingskräuter, Kakaopulver. Am Gaumen Brombeere, Kakao und Toast, saftig, trinkig und dicht, kräftig, elegant, Kirsche, Kakao, hat noch Reserven, sehr lang im Mund mit würzigen Noten, aber auch dunkler, saftiger Frucht und Toast.

Sehr schön. Einer, der den Abend zu etwas besonderem machen kann. Ein Kollege im Glas, der saftig und trinkig, fein und dicht daherkommt. Er hat noch Reserven. Und das ist gut so, denn auf die nächste Flasche – vielleicht in einigen Monaten – freuen wir uns schon. Die Verkosterrunde hat für so viel Ausdruck und Trinkfreude vier fette Spirits und sowohl ein Danke an den Weinmachen als auch eine Kaufempfehlung an unsere Leser. Prost.

Das Weingut Taferner ist schon seit über 200 Jahren im Familienbesitz aber erst vor einer Generation wurde der Grundstein für den Weinbau gelegt. Trotzdem hat die Tradition dort Raum gegriffen und eine wohlproportionierte Verbindung von Altem und Neuem ermöglichen Weine, die immer wieder national wie international Furore machen. Klasse statt Masse, heißt der Slogan des Winzers. Und das merkt man durchaus.

Verkostet, am 6.1.15

Text: Gregor Klösch
Bild: Taferner

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