Abnehmen Next Generation. Die verrücktesten Diäten.

Sarah Schrödl und die DiätBand­wür­mer, Brei und Stink­sprays … Sie den­ken, dass Sie schon jede Diät ge­tes­tet ha­ben? Wir ha­ben eine Liste der ver­rück­tes­ten Diä­ten für Sie. Aber Vor­sicht – Aus­pro­bie­ren auf ei­gene Ge­fahr!

Die Watte-Diät
Als Vor­speise ein Sa­lat oder viel­leicht dies­mal doch ein Wat­te­bäll­chen? Ih­nen schmeckt Watte nicht? Dann könnte man sie auch ganz ein­fach vor­her in Saft trän­ken und dann ver­zeh­ren. Die ver­schluckte Watte füllt den Ma­gen und re­du­ziert da­mit das Hun­ger­ge­fühl.
Aber Vor­sicht: Watte ist nicht gleich Watte. Ne­ben den Fer­ti­gun­gen aus or­ga­ni­scher Baum­wolle gibt es zahl­rei­che Pro­dukte aus Kunst­stof­fen, die ver­schie­den­ste für uns ge­fähr­li­che Che­mi­ka­lien ent­hal­ten. Ein funk­tio­nie­ren­der Darm schafft es klei­nere Por­tio­nen Watte wie­der aus­zu­schei­den, bei grö­ße­ren Men­gen sind Ver­stop­fun­gen und Ma­gen­steine keine Sel­ten­heit, was manch­mal so­gar ei­nen künst­li­chen Darm­aus­gang not­wen­dig macht.
Fa­zit: Un­ter ei­nem Ge­nus­s­er­leb­nis ver­ste­hen wir et­was an­de­res.

Die Ba­by­brei-Diät
Was für Ba­bys gut ist, kann für uns Er­wach­sene doch nicht schlecht sein, oder? Bei die­ser Diät ver­zehrt man bis auf eine Mahl­zeit pro Tag aus­schließ­lich Brei­för­mi­ges. Pü­rier­tes Obst, Ge­müse oder so­gar Flei­sch: der Fan­ta­sie sind keine Gren­zen ge­setzt. Es wer­den dem Kör­per zwar we­ni­ger Ka­lo­rien zu­ge­führt, al­ler­dings wer­den die Fett­re­ser­ven auf­grund des durch diese Diät ver­lang­sam­ten Stoff­wech­sels nicht ab­ge­baut und ein Jojo-Ef­fekt ist ga­ran­tiert.
Fa­zit: Fürs schnelle Ab­neh­men ei­ni­ger Ki­los ge­eig­net — ein lang­fris­ti­ger Er­folg bleibt aber aus.

Die Flet­cher-Diät
Je­der Bis­sen wird ex­akt 32 Mal ge­kaut. Nicht 31 und nicht 33 Mal. Aber selbst­ver­ständ­lich wird bei die­ser Diät nicht ein­fach nur wie sonst üb­lich ge­kaut, man kaut so­gar mit vorn­über ge­beug­tem Kopf! Den beugt man dann ein­fach nach hin­ten und lässt die zer­kaute Nah­rung ohne jeg­li­ches Schlu­cken die Spei­se­röhre ent­lang in den Ma­gen rin­nen. Bleibt ein Rest im Mund zu­rück wird er aus­ge­spuckt.
Fa­zit: Den­ken Sie an den Blick ih­rer Kol­le­gen in der Mit­tags­pause. Na?Vielleicht doch lie­ber das mit der Ba­by­nah­rung?

Die Band­wurm-Diät
Diese Diät ist wahr­haf­tig so ek­lig wie sie klingt. In an­geb­lich spe­zi­ell da­für ent­wi­ckel­ten Band­wurm-Zucht­be­trie­ben las­sen sich Ab­nehm­wil­lige mit ei­ner Band­wurm­larve oder –ei­ern in­fi­zie­ren. Der aus­ge­wach­sene Band­wurm hef­tet sich dann an die Darm­wand und isst mit. Durch den sehr ho­hen En­er­gie­be­darf des Wurms nimmt der In­fi­zierte selbst bei gleich­blei­ben­der Ka­lo­ri­en­zu­fuhr ab. Da­mit ris­kiert man aber schwer­wie­gende ge­sund­heit­li­che Kon­se­quen­zen. Der Band­wurm er­spart dem Men­schen näm­lich nicht nur ei­nige Ka­lo­rien, son­dern ent­zieht der auf­ge­nom­me­nen Nah­rung le­bens­wich­tige Mi­ne­ral­stoffe und Vit­amine. Ebenso ist es mög­lich, dass Lar­ven über die Mus­keln bis ins Ge­hirn wan­dern und dort Ent­zün­dun­gen her­vor­ru­fen, die zum Tod füh­ren kön­nen.
Fa­zit: Si­cher­lich ef­fek­tiv, aber de­fi­ni­tiv zu bi­zarr. Brrr.

Die Stink-Diät
Ein sehr viel­ver­spre­chen­der Diät-Name, nicht? Hin­ter dem Di­ät­slo­gan „Stink your­self slim“ (auf deut­sch etwa: Stin­ken Sie sich schlank) ver­steckt sich ein mit ei­nem sü­ßen Stink­tier ver­se­he­ner Spray, der wie ein ge­wöhn­li­cher Raum­spray ver­wen­det wird. Die­ser ver­brei­tet ei­nen bes­tia­li­sch nach Gülle stin­ken­den Ge­ruch, der ei­nem die Lust auf Es­sen wahr­haf­tig ver­ge­hen lässt.
Fa­zit: Wit­zige Idee, aber der Spray wird mög­li­cher­weise auch schnell im Mist­kü­bel lan­den …

Text: Sa­rah Schrödl
Bild: 123rf​.com

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