Der Kaffee ist fertig!

EspressoEin be­kann­tes Lied von Pe­ter Cor­ne­lius und ein Satz den man als Kaf­fee­ge­nie­ße­rIn gerne hört. Ab­wechs­lung und Viel­falt — auch beim Kaf­fee sollte es so sein, denn täg­lich den glei­chen Kaf­fee zu ge­nie­ßen, wird ir­gend­wann lang­wei­lig. Ge­rade bei ei­nem so span­nen­den Thema. Mit den fol­gen­den Blends (alle 100% Ara­bica) der Rös­te­rei My Bean wird für ge­nüss­li­che Ab­wechs­lung ge­sorgt.

Der ras­sige All­roun­der, ”Costa Rica — Tar­razu”
Die Kaf­fee­plan­ta­gen der Re­gion Tar­razu be­fin­den sich auf ei­ner See­höhe von zirka 1600 Me­tern. Das vor­herr­schende Hoch­land­klima und die Bö­den vul­ka­ni­schen Ur­sprungs sor­gen für aus­ge­prägte Aro­men­viel­falt.
Die­ser raf­fi­nierte Blend be­sticht be­reits nach dem Öff­nen der Pa­ckung mit sei­nem viel­schich­ti­gen Duft. Her­bal flo­rale No­ten ver­mi­schen sich mit Scho­ko­lade- und Nussa­ro­men und ei­nem Hauch von exo­ti­schen Früch­ten. Nach dem Mah­len der Boh­nen prä­sen­tie­ren sich diese Aro­men kom­pakt und wür­zig, mit ei­nem Hauch von Ka­kao. Der fri­sch ge­brühte Es­presso mit de­zen­ten No­ten von Zart­bit­ter­scho­ko­lade und zu­rück­hal­ten­der Säure ent­fal­tet sich am Gau­men voll­mun­dig und wür­zig. Ein Es­presso für jede Ta­ges­zeit, mit mit­tel­kräf­ti­ger Struk­tur. Der Costa Rica — Tar­razu ist von höchs­ter Qua­li­tät, eig­net sich per­fekt für die Zu­be­rei­tung von Ris­t­retto, Es­presso und Milch­kaf­fee, wie Me­lange und Latte. Da­durch wird er zum All­roun­der für Sieb­trä­ger Ma­schi­nen und Voll­au­to­ma­ten. Mit et­was fei­ne­rer Mah­lung eig­net er sich auch für die Zu­be­rei­tung in der Mokka Ma­schine.

Der kraft­volle Char­meur, ”Salz­kam­mer­gut Kaf­fee”
Die­ser voll­mun­dige, fein struk­tu­rierte Kaf­fee aus den bes­ten La­gen der Berge Gua­te­ma­las und Bra­si­li­ens, zählt un­um­strit­ten zu den bes­ten Kaf­fees, die ich je­mals ver­kos­ten durfte.
Er­dig sub­til und doch raf­fi­niert mit Fi­nesse und Ele­gance. Ein kraft­vol­ler Aro­ma­mix aus Tro­pen­höl­zern, Neu­ge­würz, Zart­bit­ter­no­ten von Scho­ko­lade und ein fei­ner Hauch von Kir­schen brei­tet sich aus, so­bald die Ver­pa­ckung ge­öff­net ist. Nach dem Mahl­vor­gang zeigt sich fein­ste Struk­tur mit herr­li­chem Kaf­fee­duft. Mit dem pas­sen­den Mahl­grad wird der fri­sch ge­brühte Es­presso zum wah­ren Au­gen­schmaus für Kaf­fee Gour­mets, denn die Crema ist kom­pakt und von per­fek­ter Fär­bung. Die feine Struk­tur der Aro­men wird am Gau­men voll­mun­dig und de­zent wür­zig, ohne Säu­re­spitz oder stö­rende bit­tere No­ten. Sehr kräf­tig, mit viel Charme, eben so, wie Es­presso sein soll. Der Salz­kam­mer­gut Kaf­fee ist zwar ein rein­ras­si­ger Es­presso Blend, aber er eig­net sich auch für die Zu­be­rei­tung von Milch­kaf­fee, al­ler­dings mit ex­tra Kaf­fee Power.

Der Un­ver­wech­sel­bare, ”In­do­ne­sien — To­r­aja”
Eine Ra­ri­tät, ge­wach­sen auf den Vul­kan­bö­den rund um den Berg Se­sean auf der In­sel Su­la­wesi. Wer sich als Kaf­fee Gour­met sieht, sollte die­sen Kaf­fee un­be­dingt ver­su­chen.
Die Aro­men­viel­falt ist von Kir­schen und Nüs­sen ge­prägt, ein­ge­hüllt in Scho­ko­aro­ma­tik mit ei­nem Hauch von Va­nille und Bo’bok Holz (schnell wach­sen­der in­do­ne­si­scher Baum). Der ge­mah­lene Kaf­fee prä­sen­tiert sich au­ßer­ge­wöhn­lich fruch­tig mit Kraft und wür­zi­ger Fri­sche. Mit sehr fei­nem Mahl­grad lässt sich auch in der Sieb­trä­ger­ma­schine oder im Voll­au­to­mat gu­ter Es­presso brü­hen. Um die Aro­men­viel­falt samt Kraft und Würze ge­nie­ßen zu kön­nen, emp­fiehlt sich aber der Brüh­vor­gang auf tür­ki­sche Art, in der of­fe­nen Kanne. Bes­tens ge­eig­net für kräf­ti­gen Mokka! Kraft und fein­ste Säure des To­r­aja spre­chen eher ge­gen die Zu­be­rei­tung von Milch­kaf­fee.

Ver­kos­tet im Fe­bruar 2016 von Andy Big­ler

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