Das Kremstal. Mineralisch-würzige Impressionen.

RieslingEs ist wieder soweit. Mit heute beginnend werden wir uns in den kommenden Tagen wieder verstärkt einem der österreichischen Weingebiete zuwenden. Dieses Mal dreht sich alles um das Kremstal. Als Weingebiet umfasst dieser Begriff drei Bereiche: Das eigentliche Kremstal, die Stadt Krems und die angrenzende Geographie südlich der Donau rund um das Stift Göttweig. Wichtig noch zu erwähnen wären natürlich die dortigen wichtigsten Weinsorten, der Grüne Veltliner und der Riesling. Protagonisten, die mit spürbarer Mineralik, mit Frucht und viel Weinkunst aus dem Glas hervorstechen.

Aber natürlich wollen wir nicht ausschließlich dort in Niederösterreich bleiben, es wird nach guter Gewohnheit selbstverständlich auch das eine oder andere Thema geben, das nicht nur vor dort kommt.

Aber der Schwerpunkt sollte es schon sein. Peter Ladinig hat etwas über das Weingebiet dazu vorbereitet, wir haben einige interessante Winzer besucht und auch deren Weine verkostet, aber auch andere, angrenzende, Themen sollen besprochen werden. Das Weingebiet ist nicht nur bestimmt vom Wein. Auch der Fremdenverkehr, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Region und manches mehr sollen Themen werden, die zur Sprache kommen. Aber keine Angst, unser Fokus darf schon noch immer auf Wein, auf Genuss und Kulinarik, und den schönen Dingen des Lebens liegen.

Und das auch und gerade deshalb, weil in den österreichischen Weingebieten dieser Bezug gut spürbar ist. Historisch besehen, mit den alten Lesehöfen, den Zeugnissen weit zurückgehender Weinkompetenz. Wirtschaftlich betrachtet, mit der Weinwirtschaft, um die sich dort so vieles dreht. Und aus heutiger moderner Sicht, mit vielen jungen erfolgreichen Winzern, mit einer modernen Weinbauschule und vielleicht auch mit dem Standort der niederösterreichischen Landesweinmesse.

Aber die fruchtigen, mineralischen Weinerzeugnisse dieser Gegend werden eine deutliche Sprache sprechen. Sie sind noch immer der beste Botschafter für eine Region. Für ihre Typizität, den Ausdruck ihres Terroirs und nicht zuletzt für das Können ihrer Weinmacher. Wir werden ganz sicher eine schöne Zeit haben, glauben Sie mir. Also, ver­ehr­te Le­ser, blei­ben sie uns auch in diesem Themenschwerpunkt gewohnt gewogen. Ich wün­sche Ih­nen ei­ne schöne und genussreiche Zeit und – na­tür­lich – im­mer zwei Fin­ger­breit Wein im Glas. Aus dem Kremstal, einem meiner Lieblingsweingebiete.

Ihr Chef­ver­kos­ter, Her­aus­ge­ber und Wein­freund
Gre­gor Klösch, gregor.​kloesch@​dieweinpresse.​at

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