Cuvée Emilia, 2012, Gudrun Grill

Gudrun Grill, WagramIm Glas klares Goldgrün, gelbgoldene Reflexe. In der Nase viel alter Apfel, grüner Apfel, auch krautige Töne, Zitrone, gelbe Früchte. Am Gaumen wieder Apfel und Zitrone, braucht sehr viel Luft, weich und cremig, etwas schwarzer Pfeffer, etwas Birne, gelbe Früchte, nicht zu breit,  mittellang bis lang mit gelben Früchten und mineralischen Tendenzen.

Er ist im Moment einfach auch noch ein wenig jung, so das Urteil. Ja, er hat Entwicklungsmöglichkeiten und ja, die werden interessant sein. Die Verkosterrunde befindet ihn aber nicht als besten der Grillschen Weine und vergibt trotzdem fette drei Spirits. Fruchtig, ist er, und cremig und weich. Aber er wird sicher noch schöner definiert werden, lassen wir ihm einmal Zeit. Kaufempfehlung, ja, durchaus.

Gudrun Grill führt mit ihren Eltern ein interessantes Familienweingut im Wagram. Man hat etwa 10 ha in Bearbeitung und  legt viel Wert auf die naturnahe Arbeit im Weingarten. Aber auch die Vinifikation im Keller ist der jungen Weinmacherin ein großes Anliegen. Von der ersten Blüte an ein Konzept für den diesjährigen Wein zu haben und das bis ins letzte Detail umsetzen. Und – wie man an den Weinen immer wieder sehen kann – es gelingt. Wir haben mit ihr gesprochen, was sie zu sagen hat und wie sie arbeitet lesen Sie bitte hier.

Verkostet, am 8.6.2013
Bild: Grill

Spirits:

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