Conrad Seidl und der 17. Bier Guide.

Seidl, Binder, PertschyAm Donnerstag den 21. April 2016 ging die Präsentation des mittlerweile 17. Bier Guide von Conrad Seidl im Wiener Fischerbräu über die Bühne. In Wien Döbling gelegen, bot Wiens erste Gasthausbrauerei das passende Ambiente für diese bierige Angelegenheit, die, wie Conrad Seidl das so passend ausdrückte, eine „Kultur der Freundschaft und Geselligkeit“ ist. Immer auf der Suche nach neuen Trends und Genüssen führen die Wege des Bierpapstes nicht nur in alle Ecken Österreichs, sondern auch fernere Länder reizen den geübten Gaumen des Biervirtuosen – und diese Neugier findet sich auch im Bier Guide wieder.

Ganz im Sinne der Geselligkeit ging dieser erste Blick auf den neuen Bier Guide nicht nur unter den Augen vieler Pressevertreter vonstatten, sondern ebenso auch mit namhaften Vertretern der österreichischen Bier-, Brau- und Gastronomieszene, so beispielsweise Andreas Urban, Braumeister der Brauerei Schwechat, Markus Liebl, Generaldirektor der Brauunion oder auch Karl Kolarik, Inhaber des Wiener Schweizerhauses. Auch die Firma Trünkl ist mit einem eigenen Würstelstand präsent.

Nach einer Begrüßung vor den geöffneten Türen des Fischerbräu-Braukellers entführte Bierpapst Conrad Seidl – und der Name ist bereits patentiert – schnell in die Geschichte des Bier Guides. Seit der ersten Ausgabe im Jahr 2000 stehen die Worte „größer, vielfältiger und bunter“ wie ein Motto für den Weg, der dem Bier Guide über die Jahre beschieden war. So ist etwa die Zahl der aufgelisteten Bierinnovationen von zehn im ersten Guide auf mittlerweile 24 angewachsen, nach denen Schluss sein musste, wie Conrad Seidl augenzwinkernd versichert. Auch die Menge der verzeichneten Bierlokale verdoppelte sich von 600 im Jahr 2000 auf heute bereits 1200, die wie üblich eine Wertung zwischen einem und fünf Krügerl erhalten. Neben rund 220 aufgeführten Brauereien und Biermuseen sowie rund 5.000 Bierangeboten, enthält der heurige Guide auch erstmals ein Verzeichnis der bestsortierten Bier-Shops von Vorarlberg bis Wien.

Jedoch auch ein Bierpapst wie Seidl, dem seine Leidenschaft zum Bier durch seinen herrlich bierigen Namen quasi wie auf den Leib geschneidert wurde, bedarf in manchen Lebensabschnitten ein wenig Unterstützung. So gab er lächelnd eine Weisheit von Papst Johannes XXIII. als eine Art inoffizielles Motto zum Besten: „Alles sehen, vieles wegstecken und ein Bisschen verbessern“. Gemeinsam mit seiner Frau – die, wie er betonte, ebenfalls als Bierliebhaberin bekannt ist und ihm als verständnisvolle Ehefrau nie Vorwürfe macht – wird er wohl voraussichtlich noch länger dem Biergenuss frönen und uns jährlich mit seinen neuen Errungenschaften und Erkenntnissen im Bier Guide erfreuen.

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Text & Bild: Cornelius Binder, Marion Pertschy

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