Bio-Wirtin und nun auch Bio-Greißlerin: Cristina Rojik

Die Bio-Greißlerin Cristina Rojik an der BerkelCristina Rojik ist schon lang kein Geheimtipp mehr. Spätestens, seit wir bereits 2013 hier berichtet haben. Damals hieß ihr Restaurant noch »Weinbotschaft«. Seit 2007 führt sie ihr gutgehendes Lokal in der Annagasse im Herzen Wiens. Wobei »führen« gelinde gesagt eine Untertreibung ist. Cristina Rojik »ist« das Restaurant, das sie konsequenterweise bereits vor Jahren komplett auf bio umgestellt hat und zertifizieren ließ. Konsequent ist auch die aktuelle Umbenennung des Restaurants von »Weinbotschaft« in »Bio-Wirtin Cristina Rojik«. Einhergehend mit der Namensänderung des Restaurants hat Cristina Rojik Mitte Dezember im Nachbargeschäft die »Bio-Greißlerin« eröffnet.

Dort beeindruckt zuallererst der wunderschöne Jahrhundertwende-Windfang, in dem Obst und Gemüse in Weidekörben angeboten wird. Das Geschäft selbst ist behutsam adaptiert und mit massivem Eichenholzboden ausgelegt. Beeindruckend die schwarze aus Italien importierte Berkel aus den 1960er-Jahren, auf der die Prosciutti fachgerecht aufgeschnitten werden. Auch diese sind selbstredend bio, in Zeiten zweifelhafter Herkunftsgarantien besonders erwähnenswert.

»Meine Gäste sollen bei mir die Geschmäcker aus der Küche und Backstube von zuhause wiederfinden. Das, was oft verloren gegangen ist, und wonach im Grunde genommen alle suchen«, erklärt sich die Bio-Greißlerin. Dafür und damit der neue Backofen in der Greißlerei nie kalt wird, absolvierte sie neben ihrem beachtlichen Tagespensum einen Brotbackkurs bei Georg Lesina Debiasi aus Südtirol.

Gourmandisen in breiter Auswahl und Wein von namhaften und zumeist kleinen Bio-Produzenten werden bei Cristina Rojik feilgeboten. Im Detail bedeutet das frisch gekochte Tagesteller wie Pastagerichte, Krautwickel, Mangalitzagulasch und Vegetarisches zum Gleichessen oder Mitnehmen. Frisches vakuumiertes Fleisch von Höllerschmid in »Dry aged«-Qualität, von Labonca Leberkäs und Salami, von Thum Feinstes vom Mangalitza, Blutwurst und Beinschinken sowie frischer vakuumierter Bio-Fisch von Krieg aus Salzburg.

Einmal in der Woche und auf Bestellung gibt es frische Gänse und Enten. Das Brot und Gebäck wird zum Teil selbstgebacken oder stammt vom Waldviertler Meister Kasses, der Käse vorwiegend aus Österreich und Bayern. Nudeln, Antipasti, Honige und Marmeladen, Kaffee, Säfte, Öle und Panettone, auf Wunsch lactosefrei und vegan, komplettieren das Sortiment der neuen Bio-Greißlerin. 

Text: APA/Havel&Petz/Kathrin Bürger
Bild: Christina Rojik

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