Chefverkosters Diary. Dem Februar einige Worte.

Wein im FebruarDer Februar hier in Wien hat uns einiges an Schnee und Kälte gebracht aber das kennen wir ja schon. Der Februar auf der Weinpresse dagegen hat uns in besonderer Weise bewegt. Nicht nur konnten wir einen neuen Autor gewinnen und werden daher weiterhin mit viel Wissen und schreiberischem Können auf dem Laufendem gehalten, was das Thema Kaffee angeht. Auch konnte die Weinpresse einen weiteren Schritt in Richtung Social Network machen und ist nun auch auf Google+ präsent. Gut, zugegeben, noch nicht so präsent, wie wir das auf Facebook und auch auf Twitter können aber immerhin, der erste Schritt ist gemacht, weitere werden ganz sicher folgen.

Zu ersterem Highlight, dem neuen Thema Kaffee, muss hier noch das eine oder andere angefügt werden: Ja, Kaffee ist ein interessantes Thema für uns. Um den hier und da aufgeflammten Unkenrufen entgegenzutreten, Kaffee und Wein haben mehr Gemeinsamkeiten als es auf den ersten Blick scheint. Der Bereich Genuss als solcher ist per se schon ein sehr verbindender.  Kaffee ist ein echtes Genussmittel, eines der ganz großen sogar. Und seine Verkostung erfolgt auf sehr ähnlichen Prämissen wie das auch beim Wein der Fall ist. Das Vermögen, zu riechen und zu schmecken, Aromen zu erkennen und zu benennen ist bei der Kaffeeverkostung ebenso essentiell wie es das auch bei der Weinverkostung ist. Und genauso natürlich ist es einfach schön und bereichernd guten Kaffee zu kosten. So schön und bereichernd wie wir das auch beim Wein kennen. Abschließend noch ein Wort an die Unkenrufer, das Thema Kaffee hätte hier keinen Platz: Der Untertitel „1000 Wörter über Wein und Genuss“ spricht für sich, wie ich finde.

Was ist in diesem schnee- und ferienreichen Februar noch passiert? Wir haben Thomas Perger, den von unseren Lesern gewählten Weinpresse-Winzer des Jahres 2012 vorgestellt und einige der Verkostungsnotizen waren natürlich auch ihm gedankt und gewidmet. Ich finde es sehr schön, wenn die Weinpresse ihre Möglichkeit nutzt, jungen aufstrebenden Winzern ein Forum zu geben. Auch haben wir uns noch einmal mit dem Thema DAC befasst und auch dazu online wie offline eine fruchtbare Diskussion geführt. Die Meinungen gehen in diesem Bereich doch sehr auseinander, letztendlich kann nur der Konsument entscheiden, ob die im Moment gängie Lösung von Erfolg gekrönt ist und sein wird.

Unsere Facebook-Werbeaktion, die Anfang Februar startete war durchaus erfolgreich und konnte uns über 260 neue Fans und regelmäßige Leser bescheren – und jetzt sind wir auf dem Weg die 2000-Fans-Grenze zu knacken. An alle neuen Leser sei nun auch dieser Artikel gerichtet-  ich möchte sie ganz herzlich begrüßen. Ich wünsche ihnen viel Vergnügen mit der Weinpresse und – ganz klar – immer ein Fingerbreit Wein im Glas. Die gleichzeitig begonnene Twitter-Aktion läuft noch, auch hier dürfen wir uns über einiges an Zulauf freuen. Die 400-Follower-Grenze haben wir bereits überschritten – ein herzliches Willkommen auch in diese Richtung noch einmal an dieser Stelle.

Bei den Verkostungen haben wir in diesem Monat einen großen Bogen geschlagen: Wir bewegten uns von beiden Seiten des Neusiedlersees (wo wir mit Hannes Reehs Zweigelt einen der großen Rotweinmacher probierten) ins Carnuntum. Dann hinunter in die Steiermark, dort trafen wir die Familie Skoff, um dann über das Kamptal bis nach Wien aufzuschließen. In den kommenden Tagen werden wir uns wieder mehr Richtung Neusiedlersee bewegen, die Weinpresse hat Gernot Schneider aus Rust besucht und wird berichten.

Diese Tage beschäftigen wir uns auch sehr intensiv mit dem Thema Verkostung und beleuchten es von allen Seiten. Einiges dazu wurde hier ja schon vor einiger Zeit veröffentlicht, eine andere Sicht der Dinge ging gerade online. Auch haben wir einen Gastautor zu dieser Thematik eingeladen: Peter Ladinig, Präsident der Kärtner Sommelier Vereinigung wird kommende Woche einen Artikel darüber veröffentlichen, wie er diese Welt sieht. Und darauf freue ich mich ganz besonders.

Also lieber Leser, bleiben sie uns gewogen. Ich wünsche ihnen einen schönen, genussreichen und vielleicht sogar schon frühlingshaften März und – natürlich – immer ein Fingerbreit Wein im Glas.

Ihr Chefverkoster, Herausgeber und Weinfreund
Gregor Klösch, barrique@dieweinpresse.at

Nachsatz zu den neuen Möglichkeiten der Weinpresse: Man kann – und sollte – nun die inzwischen monatlich über 25.000 Pageviews nutzen und mit einem Inserat die Zielgruppe mitten ins Herz treffen.

Bild: dcwcreations / 123RF Stock Photo

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