Chardonnay Steinriegl Spätlese, 2014, Hermenegild Mang

Weissenkrichen in der Wachau. Hermenegild MangIm Glas mittleres goldgelb. In der Nase dicht mit reifer süße Mango, exotische Früchte, kühle Noten, Ringelblume, Anis, grüne Banane, darunter ein kleiner Kräuterteppich. Am Gaumen fett und dicht, reife Mange, Exotik und helle Früchte, geschmeidig, verwoben, würziger Unterbau, schwarzer Pfeffer, Zitrone und etwas Grapefruit am Schluss, breit, mittellang bis lang.

Sehr fett und dicht, kann man da nur sagen, aber durchaus gut ausgewogen. Aber auch ein bisschen wie eine sehr geile Torte, die zwar super schmeckt, von der man aber eher nur eines statt zwei Stück essen will. Aber nichtsdestotrotz schenken wir uns ein zweites Glas ein, weil gut ist er schon. Aber er wird auch der letzte Wein des Abends sein, da kann man nichts anderes darauf verkosten. Die Runde hat, nach längerer Diskussion, drei Sterne, und vielleicht noch einen halben dunkelfetten Goldenen, wenn es den denn gäbe. Kaufen? Ja, auf jeden Fall. Ausprobieren, am besten vor Ort.

Das Weingut Hermenegild Mang liegt in Weissenkirchen in der Wachau. Es ist in der 19. Generation in der Familie und nun geführt von den beiden Brüdern Hermenegild und Alexander. Es geht um Qualität, und zwar beim Wein wie auch im Heurigen. Den der ist in der Region wohlbekannt, für sein Essen, für seine Gemütlichkeit, für die gute Stimmung und auch für die manchmal sehr interessante Gäste. Wir haben die Beiden besucht und berichten hier.

Verkostet, am 8.5.15
Bild: Mang

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