Chardonnay — Ferrara, 2014, Leopold Blauensteiner

Leopold BlauensteinerIn der Nase reife Äp­fel mit de­zen­ter Kräu­ter­note und ei­nem Hauch von jun­gen Nüs­sen. Am Gau­men ex­trakt­reich, cre­mig und kom­pakt mit ele­gan­tem, gut pas­sen­dem Säu­re­ge­rüst. Der lange Ab­gang ver­mit­telt gut struk­tu­rierte Ele­ganz mit Fi­nesse. Der har­mo­ni­sche Ge­samt­ein­druck wird im Nach­klang be­stä­tigt. Der Wein be­fin­det sich im Sta­dium der mitt­le­ren Trin­kreife und ver­fügt auch noch über gu­tes Ent­wick­lungs- und La­ger­po­ten­tial.
Viel Sor­ten­cha­rak­ter, an­ge­nehm trin­kig und un­kom­pli­ziert. Eine in­ter­na­tio­nale Reb­sorte mit ehr­li­cher Bo­den­stän­dig­keit aus Ös­ter­reich. Diese un­kom­pli­zierte Ehr­lich­keit ver­dient sich drei Spi­rits.
Die Be­zeich­nung ”Fer­rara” be­zieht sich nicht auf eine Riede, son­dern auf die Her­kunft der Reb­stö­cke. Diese stam­men näm­lich aus Fer­rara in Nord­ita­lien. Die Reb­stö­cke be­fin­den sich in den Rie­den Gmirk und An­na­guld.
Für den Wein­bau­ern Leo­pold Blau­en­stei­ner ist das Win­zer-Sein nicht nur Be­ruf, son­dern Be­ru­fung. ”Das ist Lei­den­schaft für die Na­tur, den Wein und Freude an der Krea­ti­vi­tät. Durch ge­ziel­tes Wein­gar­ten­ma­nage­ment und dem nö­ti­gen Fein­ge­fühl im Kel­ler ent­ste­hen Ge­samt­kunst­werke mit ei­gen­stän­di­gem Pro­fil, die ge­schaf­fen sind, uns zu ver­zü­cken”, so ver­steht er sich und seine Rolle. In Gö­sing am Wa­gram ent­ste­hen so Weine aus und in nach­hal­ti­ger Be­wirt­schaf­tung. Wir ha­ben ihn be­sucht und vor­ge­stellt — bitte le­sen Sie hier.
Text: Andy Big­ler
Bild: Leo­pold Blau­en­stei­ner
Spi­rits:

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