Chardonnay, 2012, Malat

Michael MalatIm Glas goldgrün, gelbe Reflexe. In der Nase etwas zurückhaltend, frisch und floral, nach Wiesenkräutern und frischem Heu, unterlegt mit Anflügen heller Früchte. Am Gaumen gelbe Früchte, unterlegt mit heller Würze, mineralische Tendenzen gegen Schluss, durchgehend und recht ausgewogen, nicht zu breit, mittellang mit Tönen von Zitrone und gelben Früchten.

Ein Klassiker, wie er da steht, in seinem goldenen Kleid. Schöne, sortentypische Töne, durchgängig und unaufdringlich. Mit mehr Luft immer ansprechender, das Süß-Säure-Spiel verführt zum immer weiteren probieren. Die Verkosterrunde diskutiert ob sich zwei oder vielleicht drei Sterne ausgehen, letztendlich werden es knapp drei werden. Übrigens ein Supermarktwein, dieser Kandidat. Preislich um die € 8,-.

Das Weingut Malat steht für ein gutes Stück österreichische Weingeschichte. Gerald Malat hat bereits 1974 das Weingut übernommen und es im Laufe der Zeit zu über 50 ha Weingärten ausgebaut, was für österreichische Verhältnisse fast schon ein Großbetrieb ist. Inzwischen hat die nächste Generation, Michael Malat, übernommen und füllt etwa 250.000 Flaschen im Jahr. Im Weingarten wie im Keller steht der Qualitätsgedanke stets im Vordergrund und das schmeckt man auch.

Verkostet, am 24.8.2013
Bild: Malat

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