Chardonnay, 2012, Gesellmann

Weingut Gesellmann, Burgenland, ÖsterreichIm Glas helles Goldgelb. In der Nase gelber Apfel, gelbe und weiße Frucht, frisch, Banane und Papaya, mit Luft buttrig und karamellig, stoffig, würzig. Am Gaumen druckvoll, helle Früchte, Papaya, buttrig, karamellisierte Kräuter, kräftige Würze und Exotik im Ende, mittelbreit bis breit, mittellang.

Sehr schön, Herr Gesellmann. Die Giganten der österreichischen Weinwirtschaft schenken der Verkosterrunde heute ein. Mit einem Smiley formuliert, aber trotzdem nicht ganz unrichtig. Dieser Kollege im Glas ist fein und trinkig, fruchtig und unterhaltsam. So würden wir formulieren, und: Macht Spaß im Mund. Die Runde hat dafür vier Sterne und eine fette Kaufempfehlung. Go for Deutschkreuz.

Mit weit über 30 ha Rebfläche, mit erklecklich alten Stöcken, mit absolut modernen Verarbeitungsmethoden und vielen traditionellen Einflüssen in der Arbeit wie in der Haltung zum Weinbau zählt Albert Gesellmann nebst Frau Silvia mit seinem Weingut zu den Großen in Österreichs Weinbauportfolio. Das Weingut besteht bereits seit über 250 Jahren, 1767 wurde es bereits urkundlich erwähnt. Dass er nicht nur mit weißen Rebsorten umgehen kann, zeigt der Weinmacher mit seinen großen Cuveetierungen „G„, „hochberc“ und anderen. Grosses Kino im Glas.

Verkostet, im Oktober 2014
Bild: Gesellmann

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