Bunte Vielfalt (Teil 1):Die Welt der Cocktails.

Cocktails. Vielfältige Mixgetränke in allen Formen, Farben und Gläsern. Das sind Cocktails. Egal ob bei einer Party oder als Belohnung nach einer arbeitsreichen Woche, sind sie ein Genuss, der immer wieder dazu einlädt, die Seele baumeln zu lassen. Die Namen und Varianten des Cocktailuniversums sind breit gestreut und bisweilen ist es jedoch auch bei aufgelisteten Zutaten in Bar, Lounge oder Nobelrestaurant sehr wohl möglich, vor der großen Bandbreite an Begriffen zu kapitulieren.

Und darum, hallo zu einem mehrteiligen Ausflug in die Welt der Cocktails, für neues Wissen und zur Auffrischung alte Kontakte mit dem Kosmos der Mixdrinks.

Longdrinks, Shortdrinks, Shots
Wie es die Namen bereits andeuten, meinen diese Bezeichnungen nicht mehr als das Volumen eines Cocktails. Longdrinks besitzen üblicherweise Mengen von unter 200 bis über 250 Milliliter Flüssigkeit. Sie bestehen überwiegend aus einer Spirituose (etwa 20 bis 40 Milliliter), die mit einem nichtalkoholischen Getränk aufgefüllt wird, wie beispielsweise beim Gin Tonic. Shortdrinks haben im Gegensatz Mengen zwischen 50 und 100, maximal 120 Milliliter. Obwohl sie auch in alkoholfreien Formen existieren, sind sie nicht selten stark alkoholisch, wie bekannte Namen wie der Martini oder der Manhattan beweisen. Die tatsächliche Trennlinie beider ist natürlich schwammig, da viele Drinks in unterschiedlichen Mengen existieren. Shots (oder Shooter) sind im Gegensatz dazu kleine starkalkoholische Drinks zwischen 20 und 40 Milliliter und werden vorwiegend in einem Zug getrunken.

Aperitif feat. Digestif
Natürlich ist auch der allseits bekannte Aperitif Teil des Cocktailuniversums. Aperitife werden vor dem Essen gereicht und sind meist alkoholisch. Selbstverständlich sollen sie appetitanregend wirken und die Zeit bis zum Essen verkürzen, ohne gleichzeitig die Geschmacksnerven zu sehr zu beanspruchen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Campari Orange. Der Digestif ist das Gegenteil des Aperitifs. Er wird nach der Mahlzeit getrunken und existiert in alkoholischen, wie nichtalkoholischen Varianten. Zeitweilig ist er auch als der berühmte Verdauungsschnaps in aller Munde. Man denke dabei nur an den letzten Besuch in einem asiatischen Restaurant.

Sours
Wiederum ist der Name hier Programm. Sours sind grundsätzlich Cocktails mit saurem Grundgeschmack. Sie bestehen aus einer Spirituose als Basis sowie Zitronen- oder Limettensaft und Zucker. Auch ein Spritzer Orangensaft ist bei den Sours teilweise anzutreffen und selbst süße Basisspirituosen sind gängig (z.B: Amaretto). Ein berühmtes Beispiel ist der Whiskey Sour.

Caipirinhas
Sie zählen weltweit zu den beliebtesten Cocktails und sind dementsprechend in vielen Varianten vorhanden. Üblicherweise bestehen sie aus Cachaça (Zuckerrohrschnaps), Limetten sowie Rohrzucker. Bisweilen werden auch andere Spirituosen als Basis herangezogen, was den Caipirinha als Grundcocktail zu einer eigenen Gattung machen kann, die ihre Geschmackserlebnisse auch mit hinzugegebenen Früchten erzielt.

Coladas
Auch sie sind sicherlich eine der bekanntesten Cocktailvarianten. Ihr tropischer, süßer Charakter lässt sie gerade in Urlaubszeiten und bei warmen Temperaturen verführerisch erscheinen. Gängigerweise bestehen sie meist aus Rum, Cream of Coconut (eine dickflüssige Creme aus Kokosnussfett und Kokosmilch), Ananassaft und Obers (Sahne). Variationen in den Zutaten machen auch die Coladas zu einer großen Familie. Der berühmte Piña Colada ist nur ein Vertreter davon.

Natürlich soll dies keine vollständige Liste aller Cocktailsorten sein. Wer einen Blick in Cocktailrezeptbücher wirft, wird bisweilen auch Einteilungen nach den verwendeten Basisspirituosen vorfinden. Und gerade die alkoholischen Grundbausteine, sind ein Thema, das uns beim nächsten Blick in die Welt der Cocktails bevorstehen wird.

Text: Cornelius Binder
Bild: pixabay

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