Blaufränkisch, 2009, Kerschbaum

Paul Kerschbaum, Horitschon

Kräftiges Dunkelrot mit fast schwarzem Kern, etwas hellere Reflexe. In der Nase noch sehr verschlossen, braucht sehr viel Luft, fein holzig, Kakao, dunkle Beeren. Am Gaumen wieder dunkle Waldbeeren und etwas Weichsel, Kaffee, Nougat, kakao, darunter dunkle Würze. mittelbreit. Relativ lang im Mund und im Abgang wieder das Holz.

Jung, so ist ein Urteil der Verkosterrunde. Aber wer einen 2009er Blaufränkisch dieser Größenordnung vor 2014 oder 2015 öffnet, der ist wohl selber schuld. Er hat schöne Anlagen, er ist vielleicht kein ganz großer, sicher  aber ein schöner Wein. Und eine Kaufempfehlung gibt es schon alleine weil der Winzer mit dem Preis auch am Boden geblieben ist. Ab Hof kostet der aktuelle Jahrgang unter € 8,-. Das kann man sich leisten. Die Verkosterrunde mein hier drei Sterne vergeben zu können, als dann.

Das Weingut Kerschbaum selbst liegt im Mittelburgenland, auch genannt Blaufränkischland, genauer in Horitschon. Seit 2001 heimst es alljährlich Preise ein, Falstaff, Vnaria, A la Carte und so manche andere mehr gaben sich hier die Klinke in die Hand. Zwar sind die Preise eher für den Dürrau, den Impressario oder den Cuvee Kerschbaum aber der vorliegende ist auf jeden Fall auch ein toller Speisenbegleiter.

Verkostet, am 30.12.2011
Bild: Kerschbaum.

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