Bansigu, 2011, Bruna

Im Glas dunkles Purpur, hellrote Reflexe, purpurner fast schwarzer Kern. In der Nase süße rote Waldbeeren, Himbeere, auch Kirsche, balsamische Noten. Am Gaumen fruchtig-saftig, dunkle aromatische Waldbeeren, rote Früchte, Hollerkoch, sehr weich und anschmiegsam, elegant und nicht zu breit, ganz feine samtige Tannine. Eher lang im Mund, im Rückhall wieder die rote Frucht.

Francesca Bruna, Bansigu 2011Sehr fein. Da steigt mir beim Verkosten ein breites Lächeln ins Gesicht. Tolle Frucht, sehr elegant, sehr saftig und fein. Er hat schon eine feine Reife im Moment. Aber ich bin mir sicher, er darf noch liegen, es wird ihm nicht schaden. Ganz im Gegenteil, ich denke, er wird noch viel besser und ausdrucksstärker werden. Tolle Sache! Kaufempfehlung, ja. Kostenpunkt zwischen € 10,- und € 15,-. Vier Spirits, auf jeden Fall. Und den Fünften gerade so verpasst.

Der Bansigu kommt vom sandigem Boden aus der Gegend um Ortovero an der ligurischen Küste und ist ein Cuvee mit Hauptanteil Grenache, übrigens eine der weltweit am meisten angebauten Rotweine. Das Etikett wurde, wie alle Etiketten  des Weingutes, von Francesca Brunas Mann Roberto designed. Der Wein ist den vier Kindern der Beiden gewidmet und der Name ein Synonym dafür: Bansigu ist ligurischer Dialekt für Schaukeln. Mehr über Francesca Bruna gibt es hier.

Verkostet, am 31.8.2012

Bild: Bruna

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