Banfalu, 2007, Sepp Moser

Niki MoserKräftiges Purpur, fast schwarzer Kern, zarter leicht trüber Rand, gute Haftung. In der Nase kräftige Weichsel und Karamelltöne. Am Gaumen sehr fruchtig und von feiner Säure gestützt, schöne Restsüße, Nougat und Karamell, Weichsel, Kirschen, Brombeere, dunkle Waldbeeren, mittlerer Körper,  nicht sehr viele schmelzige Tanine, recht langer Abgang mit viel dunklen Brombeeren im Rückgeschmack.

Die Verkosterrunde freut sich sehr wieder einmal so einen schön definierten, fein fruchtigen Tropfen serviert zu bekommen. Er braucht noch etwas Luft um mit seinen mundfüllenden Aromen ans Tageslicht zu kommen, dann allerdings zeigt er uns ein vielseitiges Gesicht und den einen oder anderen Grund, warum er nicht zu den Billigweinen Österreichs gehört. Man vergibt fette vier Sterne und natürlich eine ebenso fette Kaufempfehlung dafür. Die Kosten dürften pro Flasche etwa bei € 15,- – € 20,- liegen.

Das Weingut Sepp Moser hat zwei große Weinbaugebiete, auf die es sich beziehen kann: Das Kremstal und den Neusiedlersee. Der Stammsitz der Familie liegt in Rohrdorf, im Kremstal, bekannt für seine Kellergasse, die längste Österreichs. Hier im Kremstal werden auch so  bekannte Lagen wie Gebling oder Schnabel bearbeitet, die auch oft genug grosse Weine hervorbringen.  Das Weingut betreibt bio-dynamischen Weinbau und dank der Zugehörigkeit zu zwei sehr unterschiedlichen Weingebieten bringt Niki Moser jedes Jahr von neuem eine große Vielfalt verschiedener Gewächse auf den Markt.

Verkostet, am 1.2.2013
Foto: Sepp Moser

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