Austrian Rosè, 2013, Pfaffl

Roman Pfaffl, WeinviertelIm Glas lachsfarben mit fast pinkem Einschlag. In der Nase hefig, Zitrone, Pfirsich, etwas Erdbeere, rotbeerige Töne. Am Gaumen hellfruchtig, etwas Marzipan, kräftige dominante Säure, erdige Töne, nicht sehr homogen, schlank, kurz bis mittelang im Mund.

Ein Partywein, so  befindet die Runde recht einhellig. Wer in nächster Zeit eine Horde junger Leute zum kräftigen Feiern zu sich nach Hause einladen möchte, der ist hiermit wohl gut bedient. Frisch, saftig, niederösterreichisch aber auch anspruchslos, im besten Sinne. Er ist noch ein wenig unharmonisch, vielleicht wird das ja noch, obgleich bei uns nur wenige Rosès wirklich Reifungsvoraussetzungen haben. Für eine Reifung wird es wohl nicht reichen, für eine Harmonisierung vielleicht ja doch. Die Verkosterrunde vergibt einen fetten, glänzenden Spirit und eine Kaufempfehlung. Für den oben genannten Einsatz.

Roman Pfaffl und sein Vater haben sich im südlichen Weinviertel, an der Grenze Wiens, einen guten Ruf erarbeitet. Den Ruf eines inzwischen recht großen Weingutes mit über 80 ha aber trotzdem mit Qualitäten. Sorte und Gebiet, Tradition und Moderne werden in den Weinen neben dem Wetter des Jahres gut spürbar. Und das ist ja nicht unbedingt bei jedem so.

Verkostet, am 12.2.2014
Bild: Pfaffl

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